Rainer Jostes ausgefallen

Durch technische Probleme am Motor seines Citroen Saxo Super1600 ist Rainer Jostes vorzeitig ausgefallen. Es führt weiterhin Matthias Kahle

30. Mai 2003

Michael Heimrich

„Der Motor hatte höchstens noch 100PS und wir konnten nicht feststellen, woran es genau liegt“, erklärte der Citroen-Pilot im Service. „Wir haben uns entschlossen die Rallye vorzeitig zu beenden und das Problem anschließend genau zu analysieren.“ – Nach vier Wertungsprüfungen war der 24-jährige mit über 1:55 Minuten Rückstand bereits aussichtslos zurückgefallen und konnte in den spannenden Fight um die Führung in der Super1600-Meisterschaft nicht mehr eingreifen.

Dort duellieren sich Horst Rotter und Carsten Mohe um jede Zehntelsekunde, noch liegt der Opel-Pilot mit 13.0 Sekunden in Front. „Die Rallye läuft bisher für uns sehr gut und ich bin mit den Ergebnissen mehr als zufrieden“, zog Rotter ein kurzes Fazit. „Lob aber auch an den Veranstalter, der diese Rallye bisher super organisiert hat. Auf Probleme wird sehr schnell reagiert und eine Lösung gefunden. Toll!“

„Schneller ging es wirklich nicht“, erklärte dagegen Renault-Pilot Carsten Mohe. „Wir verfügen nur über eine Übersetzung für unser Auto und die ist extrem kurz. Dadurch sind wir jetzt sehr lange am Begrenzer gefahren. Für die WPs morgen müsste es besser passen. Mal sehen, ob unsere Rechnung aufgeht.“

An der Spitze konnte sich Meister Matthias Kahle leicht von seinen Verfolgern absetzen. Der Görlitzer führt die Rallye mittlerweile mit 24.8 Sekunden souverän an, obwohl er mit einem Reifenschaden am Skoda Octavia WRC kämpfen musste. „Wir haben das zunächst gar nicht gemerkt, sind die dritte Prüfung und darauffolgende Verbindungsetappe eigentlich problemlos gefahren und erst vor dem Start zur vierten WP das Problem am Reifen entdeckt“, erklärte Matthias.

Probleme gibt es auch bei Sandro Wallenwein. Der Stuttgarter verliert durch eine defekte Differenzialsteuerung zu viel Zeit und kann das Tempo der Spitze nicht mitgehen. „Auf der ersten Schleife war ich einfach zu vorsichtig“, erklärt der Mitsubishi-Pilot. „Aber jetzt haben wir ein Problem mit dem Differenzial, welches in Linkskurven nicht mehr voll sperrt und verlieren zuviel Zeit.“

Zeit verloren hat auch Maik Stölzel, nachdem er sich durch einen erneuten Frühstart eine Strafminute einhandelte. „Ich kann das nicht verstehen“, meinte der Zwickauer. „Die Lichtschranke stand so nah am Startpunkt und das Auto macht nun mal einen kleinen Rucker wenn ich den ersten Gang einlege. Jetzt müssen wir uns wieder vorkämpfen.“ – „Drei Autos innerhalb kurzer Zeit, die einen Frühstart gemacht haben sollen ? das ist schon sehr seltsam. Der Starter hat uns meiner Meinung nach sehr viel dichter an die Kontroll-Lichtschranke herangewunken, als andere Teams. Dadurch haben wir diese natürlich auch früher ausgelöst“, ergänzt Co-Pilot Thomas Windisch.

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