Probleme für Skoda-Piloten

Nach einem furiosen Start in den zweiten Tag der Rallye ist Maik Stölzel durch einen Reifenschaden zurückgefallen. Probleme gibt es auch bei Matthias Kahle.

31. Mai 2003

Michael Heimrich

Skoda-Techniker hatten gestern Abend das Getriebe des Octavia WRC gewechselt, nachdem Kahle verdächtige Geräusche bemerkt hatte. „Mit dem neuen Getriebe komme ich aber überhaupt nicht zurecht, denn das Auto untersteuert jetzt sehr stark“, erklärte der Görlitzer, der im Moment die Rallye mit einem Vorsprung von 42 Sekunden souverän anführt. „Wir haben das bereits beim Shakedown ausgetestet, schon dort war ich nicht ganz glücklich. Aber damit muss ich jetzt leben und meinen Fahrstil anpassen.“

Probleme auch bei Maik Stölzel: Nachdem der Zwickauer mit zwei Bestzeiten furios in den Tag gestartet war, fiel er durch einen Reifenschaden wieder zurück. „Wir haben bei einer Ortsdurchfahrt eine Bordsteinkante mit dem hinteren linken Reifen getroffen und mussten danach fast sieben Kilometer mit einem Plattfuß fahren, das kostet natürlich Zeit“, kommentierte Maik. „Aber heute morgen waren wir wahnsinnig schnell und hoffen auf ähnliche Zeiten am Nachmittag.“

Im Kampf um die Führung in der Super1600 konnte sich Carsten Mohe näher an Horst Rotter heranschieben. Der Renault-Pilot verkürzte den zwar Rückstand auf 12.8 Sekunden, war aber dennoch nicht zufrieden. „Unsere Gegensprechanlage ist auf der ersten Prüfung des Tages ausgefallen. Wir haben zwar eine Reserve dabei, waren aber nicht in der Lage, diese auf der kurvenreichen Strecke im Fahren anzuklemmen“, erklärte der Crottendorfer. „Den Rückstand auf Horst wettzumachen dürfte sehr schwierig werden.“

„Wir haben heute mehr Sprit dabei, damit uns dieser nicht wieder ausgeht, wie gestern Abend auf dem Rundkurs, als wir einige Motoren-Aussetzer hatten“, meinte Opel-Pilot Horst Rotter. „Nach einem Reifenschaden auf der ersten Prüfung habe ich es ann etwas vorsichtiger angehen lassen.“

Aufkommender Regen sorgt zur Zeit für leichte Nervosität im Servicepark. „Wenn die Strecken nass sind, dann wird es sehr gefährlich“, erklärt Hermann Gassner. „Über die Kuppen werden die Autos leicht und dann ist ein Abflug schnell passiert.“ – Die Teilnehmer werden gegen 19 Uhr im Ziel erwartet.

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