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Niki Schelle nach Unfall out

Dramatischer Auftakt in die zweite Etappe der Lausitz-Rallye. Topfavorit Niki Schelle ist nach einem Unfall vorzeitig ausgeschieden.

<strong>Flugtag:</strong> Kahle bietet den zahlreichen Fans eine Riesenshow

Schelle, der am Morgen die Führung in der S1600-Meisterschaft zurückerobern konnte, kam in einer schnellen Linkskurve von der Strecke ab und rammte ein Leitungsrohr. Dabei wurde der Unterbodenschutz seines Ignis S1600 so stark verbogen, dass beim Zurücksetzen das Auto im Lausitzer-Sand steckenblieb und eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war.

 

Carsten Mohe profitierte vom Pech des Suzuki-Piloten und übernahm erneut die Führung in der Klasse. Nur 4.7 Sekunden hinter dem Crottendorfer lauert aber Horst Rotter auf seine Chance. Pech hatte dagegen Sven Haaf. Durch einen Stempelfehler bei der Einfahrt in den gestrigen Parc fermé bekam das Team 80 Strafsekunden aufgebrummt und fiel weiter zurück.

 

An der Spitze des Feldes baute Matthias Kahle seinen Vorsprung deutlich aus. Nach der ersten Schleife des heutigen zweiten Tages liegt der Görlitzer zusammen mit Co-Pilot Peter Göbel 34.6 Sekunden in Front. Kristian Poulsen kann seinen zweiten Rang festigen, Olaf Dobberkau bleibt auf Position drei. "Wir haben mit unserem Auto gegen die World Rally Cars auf diesen schnellen Strecken keine Chance mehr", meinte der Schleusinger.

 

In der Gruppe-N gibt der Finne Saku Vierimaa weiter den Ton an und konnte in der Gesamtwertung sogar Maik Stölzel vom vierten Platz verdrängen. Der Zwickauer klagte über mangelnde Motorleistung, verursacht durch eine defekte Zündkerze seines Octavia WRC. Maik Steudten verteidigt zwar seinen zweiten Rang in der Gruppe-N, musste seine Position im Gesamtklassement allerdings an Ruben Zeltner abtreten.

 

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