Rallye Erzgebirge

Mohe und der Porsche-Effekt

Eine Bestzeit und Gesamtrang fünf - mit seinem Porsche-Debüt in der Deutschen Rallye Meisterschaft ist Carsten Mohe zufrieden. Eine Sache ist ihm während der Rallye Erzgebirge besonders positiv aufgefallen.

29. März 2026

Michael Heimrich

Carsten Mohe und Copilotin Andrea Lieber haben die Rallye Erzgebirge mit ihrem neuen 911 GT Rally (992.1) auf dem fünften Gesamtplatz beendet und ihre Lernkurve mit dem gut 470 PS starken Heckmotor-Hecktriebler fortgesetzt. „Das hat riesigen Spaß gemacht!“, freut sich Mohe. „Wir kommen mit dem Porsche immer besser zurecht und konnten uns im Laufe der Veranstaltung deutlich steigern – wie auch unsere erste Gesamtbestzeit beweist. Ich bin wirklich zufrieden!“

Für Mohe stellt der Wechsel vom 260 PS starken Allrad-Renault Clio in den ehemaligen Markenpokal-Rennwagen eine große Umstellung dar. „Generell bleibt der Porsche überraschend gutmütig und lässt sich selbst auf Schotter gut beherrschen. Nur von 140 bis 200 km/h entwickelt sich der Schub deutlich explosiver“, lacht der Rallye-Routinier aus Crottendorf. „Das ist auch der Geschwindigkeitsbereich, in dem wir noch mehr Vertrauen in den Neunelfer finden müssen, denn da übernimmt die Aerodynamik und die Einstellung der Flügel eine wichtige Rolle – das ist für uns noch Neuland.“

Besonders erfreulich fand Mohe den großen Zuspruch, den sein neues Rallye-Gerät bei den Zuschauern gefunden hat. „Bei uns herrschte im Service-Park immer großer Andrang, selbst auf den Verbindungsetappen haben wir viel Applaus bekommen – das gefällt natürlich auch unseren Sponsoren“, so der Geschäftsführer eines Renault-Autohauses. „An den überwiegend schönen Wertungsprüfungen haben sich enorm viele Fans versammelt, das war vielleicht auch ein Porsche-Effekt. Zu unserem Glück blieb das Wetter trocken, das kam uns sehr entgegen.“

Auf technischer Seite verlief der DRM-Auftakt für Mohe Rallyesport vollkommen problemlos. „Da geht ein großes Lob an das Team, denn es hat den Porsche ja von Grund auf neu aufgebaut“, so Mohe. „Auch unsere gewissenhafte Vorbereitung mit dem dreitägigen Test in Tschechien sowie dem Probelauf bei der Rebenland-Rallye in Österreich hat sich ausgezahlt, denn wir konnten das Fahrwerk mit anderen Federraten verbessern und Erfahrung mit den Michelin-Reifen sammeln. Jetzt blicken wir einer spannenden Saison entgegen und freuen uns auf alles, was da kommt.“

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