Matthias Kahle in Bedrängnis

Spektakulärer Auftakt der Rallye-Vogelsberg rund um das hessische Schlitz. Zwar liegt Matthias Kahle am Ende des Tages vorn, doch die Gegner lauern auf ihre Chance.

16. April 2004

Michael Heimrich

Das war ein Einstand nach Maß für den jüngsten Zugang im Kalender der DRM. Mit einem spannungsgeladenen Prolog machte die Rallye Vogelsberg auf ihrer ersten Etappe am Freitagabend Lust auf den morgigen Samstag. Bereits in der Auftaktprüfung war es Olaf Dobberkau, der zeitgleich mit Topfavorit Matthias Kahle ins Ziel kam und auf dem 10.5 Kilometer langen Rundkurs in Willofs nutzte Sandro Wallenwein die Gunst der Stunde und holte sich seine erste Bestzeit. Dabei verkürzte der Stuttgarter den Rückstand zu Spitzenreiter Kahle auf nur noch 2.4 Sekunden.

Vielleicht wäre für Wallenwein noch mehr drin gewesen, aber wie bereits bei der Rallye Oberland muss er mit einem fast serienmäßigen Motor an den Start rollen. „Der Zulieferer läßt uns weiter hängen. Das ist einfach ärgerlich“, fluchte der Mitsubsihi-Pilot vor dem Start. – „Auf den schnellen Prüfungen hier in Hessen werden uns die starken Lancer-Teams ganz sicher Paroli bieten können ? dort geht es um die pure Kraft“, so Matthias Kahle. „Die Abstände hier werden vermutlich nicht so riesig sein. Und gerade, wenn man ein kleines Problem hat und auch nur ein wenigt Zeit verliert, kann das dramtische Konsequenzen haben. Und man sollte sich nicht vertun: Diese Lancer sind schnelle, gut vorbereitete Autos.“

Aber nicht nur an der Spitze geht es eng zu. Die Piloten der Super1600-Meisterschaft liefern sich von Beginn an das erwartete Duell um jede Sekunde. Zwar konnte Citroen-Pilot Sven Haaf die Bestzeit auf dem abschließenden Rundkurs einfahren, doch Carsten Mohe hatte bereits zuvor vorgelegt und übernahm die Spitze des Feldes, nachdem Niki Schelle durch einen Fahrfehler über 9.2 Sekunden einbüßte und auf Platz vier zurückfiel. „Die ersten beiden Prüfungen sind nach Plan gelaufen“, erklärte Haaf anschließend. „Ich wollte in der Dunkelheit nichts riskieren und auf den gefährlichen Passagen etwas das Tempo reduziert.“

In der Gruppe-N führt Hermann Gassner das Feld an. Doch auch er muss sich harter Konkurrenz erwehren. Diesmal ist es Marcus Hesse, der dem amtierenden Meister einheizt und mit einem Rückstand von nur 2.4 Sekunden in Schlagdistanz bleibt. Im Kampf der Youngster hat Ronny Amm am Abend die Nase vorn. Der Thüringer belegt mit einem Vorsprung von 7.5 Sekunden auf Maik Steudten den vierten Rang in der Klasse.

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