Kahle wiederholt Vorjahressieg

Rallyesport vom Feinsten erlebten die Zuschauer bei der diesjährigen Castrol-Rallye. Gesamtsieger Matthias Kahle hat weiter Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.

20. September 2003

Michael Heimrich

Der Vorjahressieger Matthias Kahle und sein Co-Pilot Peter Göbel ließen nichts mehr anbrennen und beendeten die diesjährige Ausgabe der Castrol-Rallye mit einem Vorsprung von 1:41.6 auf Sandro Wallenwein als Erste. Auf der letzten Prüfung, dem Rundkurs in Pößneck, erwies sich einmal mehr Matthias Kahle als schnellster.

„Es war nicht so einfach, wie ein Blick auf das Ergebnis vielleicht vermuten läßt,“ sagte der zufriedene vierfache Deutsche Meister. „Wäre Guido Senge von Anfang so gute Prüfungszeiten gefahren, dann hätte das einen spannenden Kampf bis zur letzten Wertungsprüfung bedeutet. Bin mit dem Ergebnis zufrieden und in Straubing kommt es zur Titelentscheidung.“

Dritter wurde Mitsubishi-Pilot Ruben Zeltner vor dem frisch gekrönten S1600-Champion Carsten Mohe. „Ich bin sehr glücklich den Titel schon hier geholt zu haben, denn es ist auch der erste offizielle in meiner Karierre,“ sagte der Renault-Pilot. „Es war nicht leicht, doch wir haben das Saisonziel erreicht. Wenn man die diesjährige Saison Revue passieren läßt kann man glaube ich schon sagen, dass wir den Titel verdient gewonnen haben.“

Hinter dem fünftplazierten Maik Stölzel beendet Lokalmatador Olaf Dobberkau als Sieger in der Gruppe N die Veranstaltung: „Ich freue mich sehr über den Erfolg, v.a. vor dem tollen Publikum das hier vor Ort war. Klar hätte ich es lieber, wenn Hermann Gassner keine Probleme mit seinem Fahrzeug hätte. Deswegen hoffe ich beim Saisonfinale auf einen spannenden Fight in der Gruppe N.“

Einen hervorragenden zweiten Rang in der Gruppe N konnte der Frauenwalder Ronny Amm verteidigen, der trotz eines Fehlstarts insgesamt zufrieden ist: „Ohne den dummen Fehler wären wir viel näher an Olaf Dobberkau dran gewesen. Egal, ich bin trotzdem sehr glücklich über den zweiten Rang in der Gruppe N.“

Trotz der anhaltenden Motorprobleme kämpfte sich Hermann Gassner noch auf Rang drei in der Gruppe N vor und ging in der letzten Prüfung an Marcus Hesse vorbei. Der Bayer reist auch zum Saisonfinale nach Straubing als Meisterschaftsleader hin.

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