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Hunsrück Rallye: Kurz und knackig

Erstmals seit 24 Jahren startet die Deutsche Rallye-Meisterschaft wieder in Idar-Oberstein. Bei der 34. Hunsrück-Rallye müssen sich die Fahrer auf kompaktes Format einstellen.

Die 34. Hunsrück Rallye startet am kommenden Samstag um 13 Uhr auf dem Marktgelände in Veitsrodt, die eintägige Zeitenjagd dauert gut fünf Stunden. Es gibt keinen Fahrzeugservice, nach vier von insgesamt acht Prüfungen dürfen die Reifen in einer gesonderten Montage-Zone gewechselt werden. 

Vor den Fahrern liegen rund 68 Wertungskilometer, knapp zehn davon werden auf Schotterpisten ausgetragen. Schnelle Passagen wechseln sich mit engen und winkeligen Abschnitten ab, in einem Steinbruch erwartet die Piloten und ihre Autos grober Schotter. 

Die Entfernungen zwischen den WPs sind relativ kurz, aufgrund des kompakten Zeitplans geht es in Idar-Oberstein für Teams und Fans Schlag auf Schlag. An extra ausgewiesenen Punkten können die Zuschauer das Geschehen im Gelände sehr nah, aber auch weitläufig mitverfolgen. Um 18:22 Uhr erreichen die Top-Platzierten die Zielrampe auf dem Marktgelände in Veitsrodt.

„Ich war weder als Fahrer noch als Zuschauer jemals bei einer Rallye im Hunsrück und freue mich auf diese komplett neue Herausforderung“, erklärte DRM-Spitzenreiter Marijan Griebel. „Es scheint eine sehr schöne und anspruchsvolle Wettfahrt mit einem großen und starken Starterfeld zu sein. Ich würde mich freuen, wenn wir im nächsten Jahr wieder nach Idar-Oberstein fahren und dann eine zweitägige Rallye austragen.“ 

Auch sein ärgster Titelkonkurrent Julius Tannert ist zum ersten Mal im Hunsrück am Start: „Ein Fehler kann sich bei dieser kurzen Distanz fatal auswirken, zudem das Setup des Fahrzeugs auch bei sich ändernden Bedingungen nicht modifiziert werden darf. Wir werden aber alles geben und Marijan attackieren.“

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