„Hoffe der Tag ist schnell vorbei“

Zwar führt Skoda-Pilot Matthias Kahle die Gesamtwertung weiter an, aber der Görlitzer kann der heutigen Etappe rund um Straubing wenig Gutes abgewinnen.

24. Oktober 2003

Michael Heimrich

„Die Prüfungen sind sehr unattraktiv. Ziemlich lange geradeaus, dann in einen Abzweig einbremsen und das Ganze wieder von vorn. Das macht mir wenig Spaß und ich bin froh wenn es morgen endlich auf schönere Strecken geht“, erklärt der Spitzenreiter nach der zweiten Schleife.

Noch führt Kahle die Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 4.0 Sekunden an, doch Verfolger Manfred Stohl holte sich auch beim zweiten Befahren der Prüfung ‚Keltenschanze‘ die Bestzeit. „Wir können ganz gut mit Matthias Kahle mithalten. Unsere Pirelli Reifen haben sich bewährt und ich finde inzwischen einen Rhythmus“, freute sich der Österreicher. Kahles Co-Pilot Peter Göbel sah sich bestätigt: „Mir hat es ja vorher keiner geglaubt ? aber der Lancer von Manfred geht unglaublich gut.“

Dritter, mit bereits 40.1 Sekunden Rückstand, ist Mitsubishi-Pilot Ruben Zeltner. „Eigentlich war ich schon viel zu schnell, wollte ich doch eher auf Sicherheit fahren“, erklärte der Österreicher. „Ich will hier den Mitropa-Cup gewinnen und kein unnötiges Risiko eingehen.“

DRM-Leader Hermann Gassner muss sich diesmal nicht gegen Olaf Dobberkau wehren, sondern kämpft mit Ronny Amm um die Führung in der Gruppe-N. „Ich habe meinen Fahrstil etwas umgestellt und versuche nun eine wesentlich sauberer Linie zu fahren. Das scheint zu klappen“, verriet der Thüringer das Geheimnis, was ihn in der Wertung 2.7 Sekunden vor Gassner bringt. Aber auch Olaf Dobberkau will in die Entscheidung noch eingreifen. „Unser Turboladerschaden entpuppte sich als Eletronikdefekt. Wir greifen jetzt wieder voll an“, erklärte der Schleusinger.

Schrecksekunde bei Horst Rotter. Der Opel-Pilot rutschte auf der vierten Prüfung von der Strecke und räumte dabei einen Gartenzaun ab. „Danach steckte viel Dreck in der Felge. Durch diese Unwucht vibrierte mein Corsa bei hohen Geschwindigkeiten wie wild und ich hatte alle Hände voll zu tun, das Auto auf der Strecke zu behalten“, erklärte der Nordhesse und gab zu: „Ich hätte lieber auf Schotterreifen fahren sollen.“ – Die Klasse A6 führt aber weiterhin Mats Andersson an, der mit seinem betagte Proton Satria für einiges Aufsehen sorgt. „Wir haben keine Probleme, der Satria geht nur einfach nicht schneller“, meinte der Schwede trocken.

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