Erste Infos aus Luxemburg

Kurzfristig rutschte die Rallye de Luxembourg in den Kalender der Deutschen Rallye Meisterschaft 2013 und für viele Teams ist die Veranstaltung Neuland. Jetzt gibt es erste Infos zum Ablauf.

18. Mai 2013

Michael Heimrich

Die Rallye de Luxembourg findet in diesem Jahr nicht wie gewohnt im Oktober statt, sondern schon im Sommer (19. bis 21. Juli). Aber nicht nur das Datum hat geändert, die Veranstaltung ist als Sachsen-Ersatz erstmals Teil der Deutschen Rallye Meisterschaft.

Für viele DRM-Starter ist die Rallye Neuland, auch der Ablauf ist ungewohnt. Gefahren wird am Samstag und Sonntag, am Freitag  steht neben dem Training nur der Shakedown nahe dem Rallyezentrum in Bettborn auf dem Programm.

Gestartet wird am Samstagmittag (13 Uhr) in der Hauptstadt Luxemburg, auf dem "Glacis“ wird anschließend eine Rundkurs-WP gefahren. Dafür geht’s in den Stadtteil "Kirchberg", der bekannt ist für seine europäischen Institutionen, Banken, großen Geschäftshäuser, sowie den Hauptsitz von RTL. Von dort aus führt die Rallye in Richtung Norden. Die Veranstalter wollen noch nicht zu viel verraten, immerhin wurde bekannt, dass eine Prüfung auf der Goodyear Rennstrecke in Colmar-Berg enden wird. Dies soll sowohl für die Zuschauer, als auch für die Fahrer ein besonderes Erlebnis werden. Nach einem ersten Service in Bettborn, geht’s dann zu den weiteren WP’s vom Samstag, die auch alle komplett neu sind. Dadurch haben auch die Teilnehmer, die ein erstes Mal in Luxemburg fahren, keinen Nachteil durch mangelnde Streckenkenntnis.

Insgesamt werden am Samstag acht Wertungsprüfungen gefahren, mit einer Gesamtlänge von rund 75 Kilometern. Los geht es um 13 Uhr auf dem "Glacis" in Luxemburg-Stadt. Am Sonntag erfolgt um 9 Uhr der Restart und es stehen noch einmal sechs Wertungsprüfungen auf der Tagesordnung, welche sich über eine Länge von knapp 95 Kilometern erstrecken werden. Gegen 14:42 Uhr werden die ersten Fahrzeuge im Ziel erwartet. Die Rallye Luxemburg besteht insgesamt aus 14 Wertungsprüfungen, mit 170 WP-Kilometern, wovon 164 km auf Asphalt (96%) gefahren werden, und 6 km auf Schotter (4%).

Auch in Sachen Starterfeld versprechen die Veranstalter ein paar Highlights.  WM-Pilot Thierry Neuville will wie im Vorjahr dabei sein, ebenso wie Vorjahressieger Mark Wallenwein. Für eine Überraschung könnte der Belgier Jourdan Serderidis sorgen. Er plant den Einsatz des neuen Ford Fiesta R5. Sein Landsmann Bruno Thiry trat in den vergangenen Jahren ebenfalls regelmäßig in Luxemburg an und könnte im Citroën DS3 R3T für die DRM-Fahrer ein willkommener Maßstab sein.

Auch die Drift-Fans sollen in Luxemburg auf ihre Kosten kommen. Die orangene Fraktion vom Rallye-Team Quer Sonnental reist ins Nachbarland und aus Österreich kommt Christof Klausner mit seinem Audi urquattro – sein Motto: „Schöne Kurven gehören schön gefahren!“  

Mehr Infos unter www.rscl.lu 

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