DMSB: Porsche GTs unter Beobachtung

Die Erfolgsserie von Ruben Zeltner begeistert seine Fans, auf der anderen Seite mahnen die Konkurrenten, dass man den bärenstarken Porsches Einhalt gebieten soll. Beim DMSB kündigt man noch schärfere Kontrollen an.

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22. August 2014

Michael Heimrich

Bei der Rallye Deutschland startet Richard Tuthill mit seinem Porsche 997, der nach dem R-GT-Reglement der FIA aufgebaut wurde. Der 36mm-Luftmengenbegrenzer reduziert die Leistung auf rund 300 PS, der flache Zweitürer wird selbst auf schnellen Streckenabschnitten kaum eine Rolle spielen.

Der DMSB geht bei der Zulassung von GT-Fahrzeugen in Deutschland einen Sonderweg und erlaubt mehr Freiheiten als die FIA. Die eingesetzten Fahrzeuge müssen bei ihren Einsätzen einem eigens erstellten Datenblatt entsprechen, im Falle von Ruben Zeltner ist unter anderem eine Maximalleistung von 300 kW (407 PS) und ein Mindestleergewicht von 1.300 kg definiert.

Doch der aktuelle Siegeszug von Zeltner ruft die GT-Kritiker auf den Plan, die überzeugt davon sind, dass die Fahrzeuge inoffiziell über deutlich mehr Motorleistung verfügen. Das Gerücht von geheimnisvollen Mappings macht die Runde, mit deren Hilfe die Leistung bei Bedarf nach oben, oder im Falle einer technischen Nachkontrolle nach unten korrigiert werden kann.

Der DMSB will jetzt noch genauer hinschauen. Generalsekretär Christian Schacht, der ein großer Befürworter der GT-Fahrzeuge ist, weil sie für zusätzliches Spektakel sorgen und neue Zuschauer anlocken, kündigte noch schärfere Kontrollen an. „Ich bin mir sicher, dass nicht alle Autos dem entsprechen, was mit uns vereinbart wurde“, so Schacht. „Wir werden uns das jetzt sehr genau ansehen. Aber auch andere Fahrzeuge haben wir im Auge.“

Im Zeltner-Lager sieht man die angekündigten Kontrollen gelassen. Schon nach der Rallye Niedersachen wurde das Auto intensiv kontrolliert, im Ziel der Rallye Wartburg wurde sogar das Steuergerät einkassiert und untersucht. Beide Mal gab es keinen Grund zur Beanstandung. 

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