Carsten Mohe ist erstaunt

Rang vier in der Gesamtwertung und Schnellster in der Division 3: Für Carsten Mohe hat sich die Reise zur Rallye Baden-Württemberg gelohnt.

25. Juli 2011

Michael Heimrich

„Schritt für Schritt wird unser Renault Mégane auf Asphalt immer schneller“, freute sich Mohe am Ende des vierten von sechs Läufen zur diesjährigen Rallye-DM. Obwohl die äußeren Bedingungen seinen bärenstarken Turbo-Fronttriebler nicht gerade begünstigt haben, konnte sich der Division 2-Meister von 2009 bei der Veranstaltung rund um Geislingen einmal mehr bestens in Szene setzen.

„Wir sind mit dem neuen Auto erstmals auf regennassen Wertungsprüfungen gefahren“, berichtet der Crottendorfer. „Dass dabei die Distanz zu den zumeist nochmals leistungsstärkeren Allradlern so gering ausfällt, hat uns ehrlich gesagt selbst etwas erstaunt.“ Als die Straßen auf der Schwäbischen Alb am Samstagnachmittag mehr und mehr abtrockneten, schlugen Mohe und Beifahrerin Katrin Becker zu und kämpften sich mit einer ganzen Reihe von Top-5-Zeiten noch von Gesamtrang sieben bis auf die vierte Position nach vorne.

Auf Empfehlung von Mohe kamen in Süddeutschland erstmals weichere Federn zum Einsatz, die in Verbindung mit modifizierten Dämpferabstimmungen einen deutlichen Fortschritt ermöglichten. „Damit können wir nun dem Saison-Highlight, der Rallye Deutschland, nochmals optimistischer entgegenblicken“, so der 38-Jährige, der sich mit der von ihm gewohnten Perfektion auf den WM-Lauf vorbereitet: „Wir werden das Auto in den kommenden Tagen komplett revidieren, damit rund um Trier alles nach Plan läuft.“

Dort dürfen sich die Fans des schnellen Manns aus dem Erzgebirge übrigens freuen: Mohe und Beifahrerin Becker werden im WM-Teilnehmerfeld an den Start gehen und mithin alle drei Etappen – also auch den Sonntag – unter die Räder nehmen.

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