Carsten Mohe gerüstet für die Deutschland.

Carsten Mohe will bei der kommenden Rallye Deutschland wichtige Punkte für die Meisterschaft erzielen und voll angreifen.

3. Juli 2001

Michael Heimrich

Am kommenden Freitag startet in Trier die wohl schönste, längste und somit zugleich wichtigste Rallye im diesjährigen Veranstaltungskalender. Die Rallye Deutschland ist der einzige Lauf in der Deutschen Rallyemeisterschaft, bei dem die Aktiven drei Tage um Meisterschaftspunkte kämpfen. Da die "Deutschland" gleichzeitig ein Lauf zur Europameisterschaft ist und auch als Test für einen möglichen WM-Lauf im kommenden Jahr gesehen wird, haben bereits viele internationale Rallyepiloten genannt.

Nicht weniger als 17 World Rallye Cars werden am Start sein, so unter anderem der amtierende Weltmeister Marcus Grönholm. Verständlich, dass sich auch Carsten Mohe auf diese Rallye freut. "Die Rallye ist zwar auf Grund ihrer Länge die aufwendigste und teuerste für uns, aber eben auch etwas Besonderes. Ich bin sie schon sieben mal gefahren und hatte fast immer sehr viel Spaß und Erfolg dabei. Lediglich im letzten Jahr mussten wir vorzeitig aufgeben. Ein versteckter Kabelbruch führte damals bereits am Morgen des zweiten Tages zum Ausfall."

In diesem Jahr soll sich das aber nicht wiederholen. Der Crottendorfer Kfz-Meister will mit seinem Copiloten Timo Gottschalk voll angreifen und wichtige Punkte für die DRM-Wertung sammeln. "In den Weinbergen fühle ich mich sehr wohl und auch der Renault Mégane Maxi ist für diese kurvenreichen Strecken sehr gut geeignet. Bei halbwegs trockenen Bedingungen sind sicher ein paar gute Zeiten gegen die WRC's drin."

Auch Timo Gottschalk kennt die Deutschland-Rallye und ist gut auf sie zu sprechen. "Je länger eine Rallye dauert, um so mehr Spaß habe ich dabei, obwohl es dann ganz schön an die Substanz geht. Sowohl an die menschliche als auch an die des Autos. Man muss sich seine Kräfte hier genau einteilen."

Im Vorfeld der Rallye Deutschland hat das Team Mohe Rallyesport wieder einige Sonderschichten eingelegt, um das Wettbewerbsfahrzeug bestens vorzubereiten. "Wir mussten diverse Schäden der Thüringen-Rallye beseitigen, anschließend haben wir Fahrwerk, Motor und Getriebe planmäßig revidiert. Letzte Woche standen dann noch einige Fahrtests an, um ganz sicher zu gehen."

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