Heimspiel für Carsten Mohe

Mit seinem Start bei der Rallye Erzgebirge verbindet Carsten Mohe an diesem Wochenende das Angenehme mit dem Nützlichen.

10. April 2010

Michael Heimrich

Der Renault Clio R3-Pilot präsentiert sich bei der Rallye Masters-Veranstaltung, die direkt durch seinen Heimatort Crottendorf führt, seinen treusten Fans – und nutzt die Gelegenheit zur Generalprobe für die eine Woche später stattfindende Rallye Vogelsberg, zweiter Lauf zur diesjährigen Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM).

Ideale Testgelegenheit unter Wettbewerbsbedingungen: Mit ihrer anspruchsvollen Streckenführung, den unvorhersehbaren Wetterbedingungen und der erstklassigen Organisation genießt die Rallye Erzgebirge seit jeher einen ausgezeichneten Ruf in der Szene. Auch für die 47. Ausgabe der vom Chemnitzer Automobil- und Motorradsportclub im ADMV durchgeführten Veranstaltung haben sich wieder zahlreiche hochkarätige Teilnehmer angesagt. So treffen Carsten Mohe/Katrin Becker mit ihrem Renault Clio R3 Maxi in der Klasse 3 unter anderem auf die beiden Honda Civic Type R3-Piloten Martin Knudsen und Felix Herbold sowie Thomas Leipold mit seinem Suzuki Ignis Super 1600.

„Da wartet auf jeden Fall starke Konkurrenz auf mich“, blickt Mohe auf die bevorstehenden Aufgaben. „Aber genau so soll es ja auch sein. Ich bin sicher, dass wir uns gegenseitig zu Höchstleistungen pushen werden.“ Für einen erhöhten Schwierigkeitsgrad sorgen zudem die anspruchsvollen Strecken rund um das Rallye-Zentrum in Stollberg. „Die Pisten präsentieren sich zumeist recht rutschig, auch weil durch das ‚Cutten‘ in den Kurven im Verlauf der Rallye immer mehr Matsch auf die Straße geschleudert wird“, so Mohe. „Hinzu kommt, dass für das Wochenende mit Regen teilweise Schnee zu rechnen ist.“

Neben dem Spaß am Wettkampf steht für den amtierenden Deutschen Meister der Division 2 der Testcharakter der Veranstaltung im Vordergrund: „Es ist momentan einfach wichtig, so viele Kilometer wie möglich zu fahren, um Erfahrungen mit dem komplett neu aufgebauten Renault Clio R3 Maxi zu sammeln“, erklärt der 37-Jährige. „Außerdem können meine neue Co-Pilotin Katrin Becker und ich uns so weiter aufeinander einspielen. Um das Potenzial des Autos und von uns als Team optimal auszuschöpfen, hilft jeder Kilometer.“

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