Rallye Monte Carlo 2018 | Strecke | Starterliste | Ergebnisse | Geschichte | Monte Historique

Rallye Monte Carlo 2018 – Top-News & Alle Infos zum Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft

WRC 2019-
25.09.2018

Neuer Hersteller in der Rallye-WM? Das steckt dahinter ...

Die Veranstalter der Rallye Monte Carlo sorgen für erhöhten Pulsschlag in der Szene, weil sie einen neuen Hersteller für die Saison 2019 ankündigen. Wir haben nachgefragt.

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Auch 2018 findet die Rallye Monte Carlo traditionell im Januar statt und eröffnet die Saison der Rallye Weltmeisterschaft. Als älteste und preisträchtigste Rallye ist sie nicht nur für Fahrer ein absolutes Muss, sondern ebenso für Fans. Seit mehr als einem Jahrhundert ausgetragen, kann die „Monte“ auf eine lange Geschichte mit zahlreichen Siegern zurückblicken. In den vergangenen Jahren sicherten sich unter anderem Sebastien Ogier (Volkswagen) und Sebastien Loeb (Citroën) die begehrte Trophäe. Unvergessen sind die Siege von Walter Röhrl. Im Anschluss an die moderne Rallye Monte Carlo findet die Rallye Monte Carlo Historique statt, die an die historische Sternfahrt erinnern soll.

Alle wichtigen Informationen zum Event finden Sie hier auf einen Blick zusammengefasst.


Strecken- & Zeitplan

 

Die Rallye Monte Carlo 2018 beginnt am 25. Januar in Monte Carlo. Traditionell startet das Rennen vor dem Casino um 18 Uhr. Die Besonderheit: Beinahe die Hälfte aller Strecken unterscheiden sich von jenen des Vorjahres. Insgesamt müssen von den Teilnehmern 17 Prüfungen bewältigt werden. Wie immer befindet sich der Servicepark dabei in Gap.

Die obenstehende Karte zeigt Ihnen Strecke und Zeitplan der Rallye Monte Carlo 2018. Indem Sie auf die Symbole klicken, können Sie sich einzelne Streckenabschnitte anzeigen lassen. Die darunter befindliche Tabelle liefert Ihnen Informationen zu den verschiedenen Etappen – darunter fallen beispielsweise Startzeit, Länge des Streckenabschnitts und Start- sowie Zielort. Indem Sie die einzelnen Tage anklicken, gelangen Sie außerdem zu den jeweiligen Wertungsprüfungen.


Starterliste

Die untenstehende Tabelle liefert Ihnen alle notwendigen Informationen zu den gemeldeten Teams im Überblick – beispielsweise Informationen zu Fahrer, Beifahrer und Fahrzeug.

1 M-SPORT FORD WRT OGIER, Sébastien / INGRASSIA, Julien Ford Fiesta WRC '17  RC1
2 M-SPORT FORD WRT EVANS, Elfyn / BARRITT, Daniel Ford Fiesta WRC '17  RC1
3 M-SPORT FORD WRT BOUFFIER, Bryan / DEGOUT, Jérôme Ford Fiesta WRC '17  RC1
4 HYUNDAI SHELL MOBIS WRT MIKKELSEN, Andreas / JæGER, Anders Hyundai i20 Coupe WRC RC1
5 HYUNDAI SHELL MOBIS WRT NEUVILLE, Thierry / GILSOUL, Nicolas Hyundai i20 Coupe WRC RC1
6 HYUNDAI SHELL MOBIS WRT SORDO, Dani / DEL BARRIO, Carlos Hyundai i20 Coupe WRC RC1
7 TOYOTA GAZOO RACING WRT LATVALA, Jari-Matti / ANTTILA, Miikka Toyota Yaris WRC RC1
8 TOYOTA GAZOO RACING WRT TäNAK, Ott / JäRVEOJA, Martin Toyota Yaris WRC RC1
9 TOYOTA GAZOO RACING WRT LAPPI, Esapekka / FERM, Janne Toyota Yaris WRC RC1
10 CITROëN TOTAL ABU DHABI WRT MEEKE, Kris / NAGLE, Paul Citroën C3 WRC RC1
11 CITROëN TOTAL ABU DHABI WRT BREEN, Craig / MARTIN, Scott Citroën C3 WRC RC1
18 MANUEL VILLA VILLA, Manuel / MICHI, Daniele Ford Fiesta RS WRC RC1
23 NICOLAS CIAMIN CIAMIN, Nicolas / HAYE, Thibault Fiat 124 Abarth Rally RGT RGT
25 ANDREA NUCITA NUCITA, Andrea / VOZZO, Marco Fiat 124 Abarth Rally RGT RGT
31 M-SPORT FORD WRT CAMILLI, Eric / VEILLAS, Benjamin Ford Fiesta R5 RC2
32 ŠKODA MOTORSPORT II KOPECK_, Jan / DRESLER, Pavel Škoda Fabia R5 RC2
33 M-SPORT FORD WRT SUNINEN, Teemu / MARKKULA, Mikko Ford Fiesta R5 RC2
34 KEVIN ABBRING ABBRING, Kevin / TSJOEN, Pieter Ford Fiesta R5 RC2
35 GUILLAUME DE MEVIUS DE MEVIUS, Guillaume / LOUKA, Louis Peugeot 208 T16 RC2
36 EDDIE SCIESSERE SCIESSERE, Eddie / ZANELLA, Flavio Citroën DS3 R5 RC2
61 VIEFFE CORSE SRL BRAZZOLI, Enrico / BELTRAME, Luca Peugeot 208 R2 RC4
62 TAISKO LARIO LARIO, Taisko / HäMäLäINEN, Tatu Peugeot 208 R2 RC4
63 JEAN-BAPTISTE FRANCESCHI FRANCESCHI, Jean-Baptiste / COURBON, Romain Ford Fiesta R2T RC4
64 AMAURY MOLLE MOLLE, Amaury / HERMAN, Renaud Peugeot 208 R2 RC4
71 OLE CHRISTIAN VEIBY VEIBY, Ole / CHRISTIAN, Skjærmoen Škoda Fabia R5 RC2
72 OLIVIER BURRI BURRI, Olivier / LEVRATTI, Anderson Škoda Fabia R5 RC2
73 KALLE ROVANPERä ROVANPERä, Kalle / HALTTUNEN, Jonne Škoda Fabia R5 RC2
74 QUENTIN GIORDANO GIORDANO, Quentin / LANDAIS, Vincent Škoda Fabia R5 RC2
75 MATHIEU ARZENO ARZENO, Mathieu / ROCHE, Romain Škoda Fabia R5 RC2
76 STéPHANE SARRAZIN SARRAZIN, Stéphane / RENUCCI, Jacques-Julien Hyundai i20 R5 RC2
78 CLAUDE CARRET CARRET, Claude / MATHIAS, Olivier Škoda Fabia R5 RC2
79 HENK VOSSEN VOSSEN, Henk / HOEK, Radboud Ford Fiesta R5 RC2
81 PHILIPPE CHEVALLARD CHEVALLARD, Philippe / ARNAUD, Frédéric Mitsubishi Lancer Evo X RC2
82 EAMONN BOLAND BOLAND, Eamonn / MORRISSEY, Michael Ford Fiesta R5 RC2
83 ENDA MCCORMACK MCCORMACK, Enda / FITZGERALD, Colin Ford Fiesta R5 RC2
84 RENAULT RESEAU SUISSE VUISTINER, Ismaël / KUMMER, Florinne Renault Clio RS R3T RC3
85 PHILIPPE RAGEAU RAGEAU, Philippe / RAGEAU, Alexandra Renault Clio R3 RC3
86 ANDREA COTI ZELATI COTI, Zelati / ANDREA, Barbaro Citroën DS3 R3T Max RC3
87 THIBAUT POIZOT POIZOT, Thibaut / GRAND, Marion Renault Clio R3 RC3
88 JASON BAILEY BAILEY, Jason / PETERSON, Shayne Renault Clio RS R3T RC3
89 LILIAN VIALLE VIALLE, Lilian / GHIRARDELLO, Manuel Renault Clio R3 RC3
91 SéBASTIEN CAPANNA CAPANNA, Sébastien / DOUSSAN, Robin Renault Clio R3 RC3
92 YOANN BONATO BONATO, Yoann / BOULLOUD, Benjamin Peugeot 208 R2 RC4
93 PHILIPPE BAFFOUN BAFFOUN, Philippe / YONNET, Fabien Peugeot 208 R2 RC4
94 ALAIN LAUZERTE LAUZERTE, Alain / GUERRIERI, Patrick Ford Fiesta R2 RC4
95 NICOLAS LATIL LATIL, Nicolas / NESTA, Audrey Peugeot 208 R2 RC4
96 CARLO COVI COVI, Carlo / OMETTO, Pietro Peugeot 208 R2 RC4
97 GUS GREENSMITH GREENSMITH, Gus / PARRY, Craig Ford Fiesta R2 RC4
99 STéPHANE MéTIFFIOT MéTIFFIOT, Stéphane / MéTIFFIOT, Pierre-André Peugeot 208 R2 RC4
100 ROMAIN FOSTIER FOSTIER, Romain / ABCHICHE, Ophélie Peugeot 208 R2 RC4
101 DEIVIDAS JOCIUS JOCIUS, Deividas / ZVICEVI_IUS, Donatas Peugeot 208 R2 RC4
103 LAURE JAUSSAUD JAUSSAUD, Laure / JAUSSAUD, Carine Renault Twingo RS R2 RC4
104 RENAUD DOLCE DOLCE, Renaud / AYASSE, Jean-Pierre Peugeot 208 R2 RC4
105 NIKOS PAVLIDIS PAVLIDIS, Nikos / HARRYMAN, Allan Peugeot 208 R2 RC4
106 THIERRY TONDUT TONDUT, Thierry / BEYLOUNI, Romain Peugeot 208 R2 RC4
107 HUGUES CHAREYRE CHAREYRE, Hugues / DUVAL, Jean-Luc Citroën C2 R2 Max RC4
108 LAURENT SCHERRER SCHERRER, Laurent / ACHARD, Sébastien Peugeot 208 R2 RC4
109 JONATHAN VILLY VILLY, Jonathan / VILLY, Ronald Citroën C2 R2 Max RC4
111 DAMIEN OBERTI OBERTI, Damien / ESCARTEFIGUE, Thomas Peugeot 208 R2 RC4
112 NICOLAS RENCHET RENCHET, Nicolas / AMOROS, Cédric Peugeot 208 R2 RC4
113 FRéDéRIC FORTUNATO FORTUNATO, Frédéric / NETO, Lionel Citroën C2 R2 Max RC4
114 SEBASTIEN STUDER STUDER, Sebastien / STUDER, Maude Peugeot 208 R2 RC4
115 MARC DESSI DESSI, Marc / DESSI, Vanessa Renault Twingo RS R2 RC4
116 ERIC MARTINI MARTINI, Eric / PENGIAL, Guy Renault Twingo RS R1 RC5
117 ALAIN MARI MARI, Alain / CESARI, Jean-Dominique Renault Twingo RS R1 RC5
118 RICHARD DESBORDES DESBORDES, Richard / FUSTIER, Jean-Luc Citroën DS3 R1 RC5
119 CHRISTOPHE BERARD BERARD, Christophe / BERNABO, Christophe Renault Twingo RS R1 RC5

Ergebnisse

Während der Rallye Monte Carlo werden die Ergebnisse der einzelnen Prüfungen und Etappen stetig aktualisiert. Wenn Sie also immer auf dem neuesten Stand bleiben möchten, finden Sie hier alle relevanten Informationen.


Die Anfänge der Rallye Monte Carlo

Die Geschichte der „Monte“ ist so bewegt wie das Ereignis selbst. Seinen Anfang nimmt sie im Jahr 1911. Fürst Charles I. lässt etwa fünfzig Jahre zuvor ein Casino in Monaco bauen und einen Stadtbezirk um es herum entwickeln. Die gutbetuchte Oberschicht sah das etwa 20 Kilometer entfernte Nizza jedoch als weitaus aufregender an, weshalb Monaco vor einem Tourismusproblem stand. Eine neue Attraktion musste her – und da das Auto eine noch recht junge, spannende Erfindung darstellte, wurde eine sogenannte „Sternfahrt“ organisiert. Fahrer starteten in unterschiedlichen Städten wie beispielsweise Berlin, Brüssel, Paris oder Wien und traten ihre Reise nach Monte Carlo an.

Bereits im ersten Jahr der Austragung wurde mittels eines umfangreichen Regelwerks der Sieger ermittelt. In dieser Zeit zählte jedoch weniger die Geschwindigkeit. Stattdessen wurde beispielsweise der Zustand des Fahrzeugs nach mehreren hundert Kilometern Strecke beurteilt, was zu Diskussionen unterhalb der Teilnehmer führte, war doch Berlin weiter vom Zielort entfernt als Paris und das entsprechende Fahrzeug somit eher von Blessuren gezeichnet.

Starteten im ersten Jahr 20 Teilnehmer, waren es 2012 bereits 65. Die Beliebtheit des Rennens stieg rasant an und wurde nur von kriegsbedingten Pausen (1913-1923 und 1940-1948) sowie der Ölkrise im Jahr 1974 unterbrochen. Auch der Tourismus in Monaco wurde angekurbelt und die Strategie, den Standort wieder attraktiver werden zu lassen, war geglückt. 2018 wird dementsprechend die 85. Ausgabe des Rennens ausgetragen.

Mit den Jahrzehnten entwickelte sich die Rallye Monte Carlo vom Amateurwettbewerb zum professionellen Rennen. Automobilhersteller investierten in den Wettlauf, da er an immer größerer Bedeutung gewann, bestimmte Streckenteile wurden extra für die Rallye abgesperrt und schärfere Reglements hielten Einzug, um den Wettbewerb fairer zu gestalten. Eine Sternfahrt der traditionellen Art und Weise kann aber noch immer bei der Rallye Monte Carlo Historique bestritten werden.

In den 60er Jahren galt die Rallye Monte Carlo schließlich als beliebteste Rallye der ganzen Saison. Nicht nur, weil sie bereits eine so lange Tradition pflegt, sondern auch, weil sich die Teilnehmer auf unterschiedlichste Bedingungen einstellen müssen – und das teilweise innerhalb eines Streckenabschnitts.

Besonders in die Geschichte der Rallye Monte Carlo ging das Rennen aus dem Jahr 1966 ein. Nach Beendigung aller Streckenabschnitte bekleideten drei Mini Cooper die ersten drei Plätze, wurden jedoch wegen nicht eingehaltener Regelungen bezüglich der Scheinwerfer nachträglich disqualifiziert.

Auch in Film und Fernsehen war das Rennen bereits Gegenstand, darunter auch der dritte Herbie-Film namens „Der tolle Käfer in der Rallye Monte Carlo“. Über mehr als 100 Jahre hinweg wird die Tradition des Rennens bereits gepflegt und die Begeisterung ist ungebrochen.


Berühmte Fahrer

Wer an erfolgreiche Rallyefahrer denkt, denkt allen voran an Walter Röhrl. Der vierfache Gewinner der Rallye Monte Carlo und zweifacher Gewinner der Rallye-Weltmeisterschaft (1980 und 1982) erlangte seinen Ruhm besonders dadurch, dass er seine Rennen in Monte Carlo jeweils mit einem anderen Fahrzeug bestritt (Fiat 131 Abarth, Opel Ascona 400, Lancia Rally 037 und Audi quattro) bestritt – und mit jedem Modell gewann. „Wer hier gewinnt, der ist der Größte“, unterstreicht der Ex-Weltmeister die Bedeutung dieser einzigartigen Rallye.

Der erfolgreichste Rallyefahrer ist aktuell Sébastien Loeb, der 2018 bei der Rallye Monte Carlo jedoch nicht antreten wird. Der Franzose gewann bereits neun Mal den Weltmeistertitel (2004-2012), den er mit jeweils einem Citroën Xsara WRC (2004-2006), einem Citroën C4 WRC (2007-2010) sowie einem Citroën DS3 WRC (2011-2012) bestritt. Besonders im Rahmen der Rallye Monte Carlo mit ihren komplexen Anforderungen konnte Loeb über viele Jahre hinweg bereits sein Können unter Beweis stellen.

Sébastien Ogier folgt Loeb auf den Fersen und ist aktueller Weltmeister. Insgesamt gewann er die Weltmeisterschaft bereits fünf Mal hintereinander (2013-2017) und wird auch in der kommenden Saison hoch gehandelt. Mit seinem Volkswagen Polo R WRC fuhr er dabei vier Mal als Sieger über die Ziellinie, im vergangenen Jahr wechselte er auf einen Ford Fiesta WRC, mit dem er auch in Monte Carlo gewinnen konnte.


Charakteristik 

Prinzipiell zählt die Rallye Monte Carlo zu den Asphaltläufen in der Weltmeisterschaft. Eine lösbare Aufgabe möchte man meinen. Aber die „Monte“ sorgt für einen einzigartigen Mix aus Schnee, Eis, Nässe und trockenem Asphalt – die Wetterbedingungen sind unberechenbar. Scheint im Servicepark die Sonne, so kann es in den Bergen und auf den Straßen bereits schneien. Als wäre diese Mischung nicht schon anspruchsvoll genug, wechseln sich die Untergründe je nach Witterung oftmals innerhalb einer einzigen Wertungsprüfung ab. Eine verzwickte Herausforderung für die Fahrer! Die richtige Reifenwahl ist ein ewiger Drahtseilakt.

Um sich bestmöglich ein Bild von den zu erwartenden Verhältnissen zu machen, vertrauen die Piloten gerne auf die Hilfe ihrer „Eisspione“. Diese fahren vor dem offiziellen Start einer Wertungsprüfung die Strecken ab und geben ihre Beobachtungen und Einschätzungen an die Teams weiter. Das alles hilft aber gar nichts, wenn die Zuschauer, wie bei der „Monte“ üblich, kurz vor den Teilnehmern neuen Schnee auf die Prüfungen schaufeln. Eine bitterböse Überraschung für die Fahrer, die an Ort und Stelle zur Gaudi der Fans ins Schlittern geraten. Auch das gehört zur Rallye Monte Carlo, wie der legendäre „Col de Turini“, über den die vielleicht berühmteste Prüfung der gesamten Weltmeisterschaft verläuft. Früher wurde diese Strecke meist in der Dunkelheit befahren, die langen Scheinwerferkegel der Autos schnitten sich förmlich durch die Dunkelheit in den französischen Seealpen, weshalb man auch von der „Nacht der langen Messer“ spricht. 


Rallye Monte Carlo Historique

Die Rallye Monte Carlo Historique läuft seit 1998 so ab, wie die Rallye Monte Carlo einst selbst organisiert wurde: Fahrer starten im Rahmen einer Sternfahrt von unterschiedlichen Ausgangspunkten und treffen sich schließlich am Hafen von Monaco. Die Besonderheit: Keines der Fahrzeuge darf früher als 1955 und später als 1980 produziert worden sein. Dementsprechend finden sich hier Klassiker wie der Porsche 911, Opel Kadett, Lancia Fulvia oder auch der berüchtigte Mini. Von Deutschland wird aus Bad Homburg in der Nähe von Frankfurt am Main im Minutentakt gestartet und die Reise nach Monte Carlo angetreten. Das macht insgesamt dann mehr als 1200 Kilometer Strecke, die es zu bewältigen gilt.

Die Besonderheit des Rennens in und um Monte Carlo ist hierbei: Nicht der schnellste Fahrer ist der Sieger, sondern derjenige, der am gleichmäßigsten fährt, das heißt, dass eine Durchschnittsgeschwindigkeit über die gesamte Strecke so exakt wie möglich gehalten werden muss, ansonsten werden Strafpunkte verteilt. Die Teams können dabei aus drei unterschiedlichen Geschwindigkeiten wählen. Weit mehr als 100 Kontrollpunkte messen, inwieweit sich die Fahrer an die vorgegebenen Richtlinien halten.  Vier Tage lang befinden sich die Teams auf der Strecke. Einer der letzten Streckenabschnitte ist der Col de Turini. Ist dieser absolviert, endet das Rennen am Port Hercule in Monaco.