Keine Nummer 1 in Sicht: Die Ära nach Sébastien Loeb ist angebrochen. Bei Citroën Racing sucht man vergebens nach dem Kaffee schlürfenden Weltmeister. Ein bisschen orientierungslos wirken die Roten schon. Nur mit der Pünktlichkeit ist es jetzt besser.
Auch die beiden letzten Prüfungen des Tages gehen an Sébastien Ogier, der Tag zwei mit 33 Sekunden Vorsprung beendet. Aber er warnt: „Die Rallye ist noch lang.“ Wie schnell es vorbei sein kann, hat Jari-Matti Latvala bewiesen.
Sébastien Ogier legt weiterhin ein beeindruckendes Tempo an den Tag. Der Franzose baut seinen Vorsprung auf Mads Östberg auf knapp 30 Sekunden aus. Auf Rang drei setzt sich Mikko Hirvonen fest.
„Ich habe den Stein gesehen, aber ich hatte keine Chance, auszuweichen.“ 500 Meter nach dem Start am Freitag war die Rallye für Jari-Matti Latvala zu Ende. „Nicht mein Fehler“, erklärt der Finne.
Mads Östberg erobert mit zwei Bestzeiten die Führung, auf der längsten Prüfung des Tages schlägt Sébastien Ogier zurück. Mikko Hirvonen übernimmt Rang drei. Im Gegensatz zum Auftakt kommt der Rest des Vormittags ohne große Dramen aus.
Der Freitag startet mit einem Knall: Jari-Matti Latvala berührt einen Stein. Die eine Hälfte vom Volkswagen Motorsport-Team ist schon aus dem Rennen. Die andere verteidigt die Führung.
Mit großer Entourage ist Ken Block nach Mexiko gekommen und genießt den Auftritt in der Weltmeisterschaft. Doch es scheint, als bliebe es sein einziger Start in dieser Saison, der US-Actionstar hat einfach keine Zeit mehr.
Sebastien Ogier könnte der erste Weltmeister nach Sebastien Loeb werden und ebenfalls eine eigene Ära in der Weltmeisterschaft begründen. Trotzdem lehnt er Vergleiche mit seinem Landsmann ab.
Nach zehn Jahren Abwesenheit meldet sich Hyundai zurück. In Genf wurde die nächste Evolutionsstufe des i20 WRC vorgestellt. Ab 2014 will Hyundai in der WM angreifen. Teamchef Michel Nandan spricht über die Ziele.