RALLYE DEUTSCHLAND

Zwei Premieren beim WM-Lauf

Wie im Vorjahr trägt Rallye-Leiter Alfred Rommelfanger die Verantwortung für den deutschen WM-Lauf. Im Interview spricht er über den Stand der Vorbereitungen und die Highlights der diesjährigen Rallye Deutschland.

<strong>EINMALIGE KULISSE:</strong> Durch die Weinberge entlang der Mosel geht es am ersten Tag der Rallye Deutschland

Herr Rommelfanger, wie ist der Stand der Vorbereitungen zur Rallye Deutschland?  
„Die Planungen und Abstimmungen im Vorfeld sind abgeschlossen - da ist alles im grünen Bereich. Die konkreten Vorarbeiten laufen auch schon auf Hochtouren und bei der Klärung von Detailfragen kommen wir gut voran. Das Organisations-Team ist aktuell auf mehreren Ebenen aktiv - von der Kommunikation mit den Rallye-Teams bis hin zur Einsatzplanung für alle Beteiligten. Die heiße Phase beginnt dann ein paar Tage vor der Rallye, wenn wir in unser mobiles Rallye-Hauptquartier nach Trier ziehen.“

Welche wichtigen Neuerungen gibt es bei der Rallye Deutschland in diesem Jahr?
„Wir haben zwei größere Premieren in diesem Jahr. Am Freitag freuen wir uns auf die komplett neuen Wertungsprüfung Waxweiler. Sie führt die Teams über eine anspruchsvolle und selektive Strecke durch die hügelige Eifellandschaft. Da es in die Nähe der belgischen Grenze geht, rechnen wir hier mit vielen Fans von Thierry Neuville, der ganz aus der Nähe stammt. Die zweite große Neuerung sehen wir am Samstag auf dem Truppenübungsplatz Baumholder: Neben der legendären Panzerplatten-Wertungsprüfung, die auch 2014 wieder über 40 Kilometer lang sein wird, haben wir dort eine zusätzliche Sprintprüfung ins Programm genommen.“

Worauf dürfen sich die Fans auf dem Truppenübungsplatz Baumholder genau freuen?
„Auf ein Maximum an Rallye-Action den ganzen Tag über. Wir haben die Strecke des Sprints so gelegt, dass die Zuschauer fast die komplette Distanz von gut drei Kilometern im Blick haben. Der Sprint und die lange Prüfung werden jeweils zweimal absolviert - einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag. Die Zuschauerzone Panzerplatte-Turm ist direkt bei Start und Ziel. Ohne Ortswechsel haben die Fans hier perfekte Bedingungen, um die Rallye-Asse mehrfach und besonders intensiv zu verfolgen - das ist einmalig im internationalen Rallye-Zirkus.“

Welches Rahmenprogramm wird auf der Panzerplatte geboten?
„Auf dem Gelände ist am Samstag eigentlich immer etwas los - sogar wenn die Rallye-Fahrzeuge gerade einmal nicht fahren. Es gibt viele Fan-Aktionen, bei denen die Partner sehr aktiv sind. So wird es zum Beispiel eine Red Bull Showeinlage geben. Volkswagen richtet erneut ein komplettes Panzerplatten-TV-Studio ein - mit prominenten Gästen, Live-Kameras und einer Direktübertragung auf eine riesige Video-Wand.“

Was wurde noch getan, um die Zuschauerfreundlichkeit weiter zu steigern?
„Wir haben auch 2014 wieder viel unternommen, um die Rallye Deutschland für die Besucher noch attraktiver zu machen. Zum Beispiel die neuen Michelin Shuttle-Busse - eine Kooperation von , FIA und Michelin. Sie bringen die Fans vom zentralen Servicepark in Trier zu attraktiven Zuschauerpunkten. Dieser Service ist für Rallye-Besucher mit gültigem Ticket kostenlos. Auch Fans ohne Auto können so Wertungsprüfungen erreichen, die fernab von Bus- oder Bahnlinien liegen. Darüber hinaus haben wir unsere Infomaterialien überarbeitet und noch zuschauerfreundlicher gestaltet“

Welchen Geheimtipp haben Sie für Fans?
„Am Donnerstag vor der Rallye genießt der Shakedown Konz schon so etwas wie Kultstatus. Vor allem die Top-Piloten, also die P1- und P2-Fahrer, kann man hier öfter sehen, da sie die Strecke laut Reglement mindestens zweimal befahren müssen. Für Fans aus der Hochwald-Region hat sich seit 2011 das Regrouping Bilstein zu einem Highlight entwickelt. Bei dem Boxenstop auf dem Gelände des Bilstein-Werks Mandern herrscht am Samstag regelrecht Volksfeststimmung.“

 

« zurück