WRC 2019

So haben die Teams nachgelegt

Mit der Rallye Finnland beginnt in der Weltmeisterschaft die zweite Saisonhalbzeit. Die Teams haben die Sommerpause genutzt, um ihre Autos weiter zu verbessern. Dabei bleibt Klassenprimus Toyota seiner Linie treu.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 120 km/h (122,6 km/h hatte der letztjährige Gewinner) zählt die Rallye Finnland zu den schnellsten WM-Läufen überhaupt. Dabei ist jede Menge ‚Sisu‘ gefragt, mit diesem Wort beschreibt der Finne ein gutes Maß an Mut und Entschlossenheit.

Doch nicht nur ein großes Herz brauchen die Fahrer, ihr Auto muss ebenfalls konkurrenzfähig sein und hier haben die Techniker in den vergangenen Wochen kräftig gearbeitet.

Toyota bleibt seiner Linie treu und präsentiert beim Heimspiel die mittlerweile siebte Ausbaustufe des 1,6-Liter-Turbovierzylinder. Das bei TMG in Köln entwickelte Triebwerk galt bereits zuvor als stärkster Antrieb in der Szene.

Damit der Vorsprung von Toyota nicht zu groß wird, bastelt Citroën ebenfalls an einem neuen Motor, den man allerdings erst in Deutschland einsetzen wird. Für Finnland ließ man jedoch eine neue vordere Radaufhängung und überarbeitete Dämpfer homologieren.

M-Sport bekam von Partner ZF neue Dämpfer spendiert und die Hyundai-Fahrer erhoffen sich durch eine neue Front-Aerodynamik bessere Abtriebswerte. Auch bei den Dämpfern geht Hyundai neue Wege: man wechselte zum französischen Spezialisten PKM.

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