Rallye Finnland

Wilson: "Es ist noch nicht vorbei"

Ford-Teamchef Malcolm Wilson ist überzeugt, dass Mikko Hirvonen weiterhin Siegchancen in Finnland hat, trotz des schweren Rückschlags zu Beginn der Rallye.

<strong>SCHNELL:</strong> Mikko Hirvonen will in Finnland wieder ganz nach vorn

Am Morgen der zweiten Etappe setzte Mikko Hirvonen ein deutliches Ausrufezeichen. Mit 11:14.3 Minuten setzte er die klare Bestzeit auf der vierten Prüfung und war 10.9 Sekunden schneller als der zweitbeste Fahrer Sebastien Ogier.

 

Hirvonen fährt mit gehörig Wut im Bauch. Gestern hatte der Finne viel Zeit verloren und war weit zurückgefallen. Als 36. startete er in den zweiten Tag, noch hat er 270 WP-Kilometer zur Verfügung, um seinen Rückstand aufzuholen. "Es ist noch nicht vorbei. Es sind zwei Minuten und er hat zwei Tage um diese aufzuholen", so Ford-Teamchef Malcolm Wilson. "Sebastien Loeb holte in Argentinien eine Minute an einem Teag auf. Mikko kann zwei in zwei Tagen schaffen. Er hat eine großartige Startposition."

 

Über die Ursache für den Abflug von Hirvonen auf der ersten Prüfung wird weiter gerätselt. Der Finne erklärte kurz nach dem Unfall, dass der Motor seines Fiestas plötzlich ausgegangen war. Wilson dementierte jedoch ein technisches Problem. Er erklärte, dass Hirvonen an dieser Stelle deutlich zügiger unterwegs war, als andere Ford-Piloten: "Mikko war 20 km/h schneller als Ketoma und Latvala. Er bremste acht Zehntel später in der Kurve. Es gab keinen Grund für Mikko so viel Druck zu machen." 

 

Bereits im Vorjahr hatte Hirvonen durch einen frühen Abflug alle Siegchancen verspielt. 2010 erlebt er den schwersten Unfall seiner Karriere und war vorzeitig draußen. Diesmal kann er wenigstens weiterfahren. "Punkte sind definitiv noch möglich, wir werden sehen, was heute alles passiert. Wir haben nichts mehr zu verlieren", so Mikko. 

 

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