WM 2009

Wilson: „Ausstiege nicht so schlimm“

Die Ausstiege von Subaru und Suzuki findet M-Sport-Boss Malcolm Wilson nicht so dramatisch. Er freut sich auf eine spannende Saison.

<strong>HOFFNUNG:</strong> Wilson setzt auf mehr Spannung in der WM 2009

Nur noch zwei Marken treten in der Rallye-Weltmeisterschaft 2009 an. Für M-Sport-Chef Malcolm Wilson kein Grund Trübsal zu blasen, denn er erhofft sich mehr Konkurrenz innerhalb des Fahrerfelds.

 

„Niemand wollte, dass diese beiden japanischen Teams aus dem Sport aussteigen. Aber wenn man sich einmal anschaut, dass Subaru leider seit dreieinhalb Jahren keine Rallye mehr gewonnen hat, dann wird es für größere Spannung sorgen, wenn Chris und Petter letztendlich in konkurrenzfähigen Autos sitzen“, so Wilson, dessen Firma M-Sport einen großen Teil der Topautos betreut. „Die zwei japanischen Marken fehlen sicherlich, aber vielleicht sind ihre Fahrer trotzdem am Start und werden um Siege kämpfen. Für Zuschauer könnte es spannender denn je werden.“

 

Im Ford-Lager erhofft man sich das Ende der Dominanz von Sebastien Loeb. Mit dem Wissen aus der abgelaufenen Saison will man den Franzosen endlich in die Schranken weisen. Wilson setzt dabei auf die gewonnene Erfahrung seiner beiden Fahrer

 

„Unsere Leistungen lagen 2008 über unseren Erwartungen. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir im letzten Rennen noch die Chance auf den Titel haben könnten. Das sagt eine Menge über die tolle Arbeit unserer Jungs aus. Sie hatten es schwierig, denn Mikko musste an die Stelle von Marcus treten und Jari-Matti hätten wir gerne noch ein Lehrjahr bei Stobart gegeben“, erklärt Wilson im Gespräch mit crash.net weiter. „Es gibt sehr Positives aus der Saison mitzunehmen und jeder konnte das Potenzial der beiden Fahrer sehen und mit der zusätzlichen Erfahrung sind wir zuversichtlich, dass wir in beiden Meisterschaften um den Titel kämpfen können.“

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