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Stohl brennt auf Schotter-Debüt

Manfred Stohl freut sich auf den Start in Neuseeland. Zum ersten Mal geht es mit dem Xsara auf Schotter und am anderen Ende der Welt konnte er große Erfolge feiern.

<strong>Vorfreude:</strong> Manfred Stohl fiebert Neuseeland entgegen

Die Marschrichtung für die Rallye ist klar vorgegeben: Von Anfang an muss das OMV World Rally Team, auf dem siebten Startplatz eingekeilt zwischen den Spitzenfahrern, voll attackieren um vorne dabei zu sein.

 

Die letzten beiden Monate bescherten Manfred Stohl keine Pause. Neben zwei wichtigen Tests hatte er auch alle Hände voll zu tun, um sämtliche Vorbereitungen für die nationalen Einsätze der von Stohl-Racing betreuten Fahrer vorzubereiten. Anfang März probierte Stohl sein WRC in Frankreich (Chateau Lastours ? Portel des Corbières). Dabei ging es vor allem um das richtige Reifenverständnis. Stohl: ?Durch die Schneeschmelze und den Regen war es ziemlich weich. Wenn es in Neuseeland auch nass ist, dann wären wir sensationell vorbereitet.?

 

Obwohl OMV Pilot Manfred Stohl bei den Rallies in Schweden und Mexiko fehlte, liegt er nach seinem sechsten Platz in Monte Carlo noch immer auf dem neunten Rang im Weltmeisterschafts-Zwischenklassement. Dies bedeutet auch, dass er in Neuseeland am ersten Tag als siebtes Auto (Gilles Panizzi und Kristian Solberg lassen Neuseeland aus) auf die Strecke darf.

 

Stohl: ?Das ist sicher sehr beeindruckend. Doch sportlich gesehen wäre mir eine spätere Startnummer lieber. Hier zählt jedes Auto, das vor dir den Staub von der Straße fegt.? Dies ist auch der Grund, warum das OMV Team Manfred Stohl und Ilka Minor vom ersten Kilometer voll attackieren wird. Denn durch die umgekehrte Startreihenfolge am zweiten Tag wollen die Österreicher schon am ersten Tag im Vorderfeld klassiert sein.

 

Im Endklassement strebt das OMV World Rally Team einen Platz in den Punkterängen an. Stohl: ?Das ist realistisch. Es ist unsere Premiere auf Schotter und in Neuseeland war Citroen noch nie auf dem Podest. Und doch: immerhin ist der Lauf bei den Kiwis meine absolute Lieblingsrally.?

 

Stohls Lieblingsrallye schlägt sich auch positiv in der Statistik nieder. Bei sieben Starts sicherte sich der 32-jährige gleich drei Mal den Sieg in der seriennahen Klasse. Bei seinem einzigen Start mit einem WorldRallyCar (2003/Peugeot 206 WRC) titulierte ihn das neuseeländische Radio nach seinem sechsten Zwischenrang am ersten Tag als ?Hit of the day?. Insgesamt ist es der 86 Start des OMV Piloten in der FIA World Rally Championship.

 

Auch für Hauptsponsor OMV ist Neuseeland ein Heimspiel. Neuseeland und Australien ist eine der fünf internationalen Kernregionen des E&P Bereiches der OMV. Die OMV ist seit 1999 in Neuseeland und Australien tätig. In Neuseeland verfügt die OMV über Beteiligungen an 7 Explorationslizenzen (offshore/onshore) und 1 Produktionslizenz (offshore) mit einer Tagesproduktion von rund 5.000 bis 7.000 boe. Darüber hinaus verfügt die OMV über eine weitere Produktionslizenz für das größte nicht entwickelte Gasfeld Neuseelands, Pohokura. Für dieses Feld ist der Produktionsstart für Mitte 2006 geplant. Bereits jetzt ist die OMV einer der wichtigsten Gasversorger Neuseelands.

 

Die ?Propecia Rally New Zealand? wird traditionell am Donnerstag (7. April) mit einer eindrucksvollen Show der Maori (Ureinwohner Neuseelands) um 19.30 Uhr auf der Waitemata Plaza in Auckland gestartet. Von Freitag bis Sonntag (8.-10. April) stehen 20 Sonderprüfungen mit 356,00 Kilometer auf dem Programm. Die Gesamtlänge beträgt 1.128,48 Kilometer. Der Zieleinlauf ist am Sonntag (10. April) um 15.30 Uhr in Auckland.

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