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Stepan Vojtech sucht Gegner

Neben dem Peugeot 307 von Manfred Stohl und Ilka Minor startet auch der Tscheche Stepan Vojtech im älteren 206 WRC für das OMV Rally Team CZ in Spanien.

<strong>AUFSCHLUSSREICH:</strong> Den Shakedown nutzte Stepan Vojtech zur Standortbestimmung

Vier Mal drehte das OMV Rally Team CZ die 4,34 Kilometer lange Shakedown-Runde nahe Tivissa. Am Ende stand die 17. Zeit zu Buche. Stepan Vojtech war zufrieden und hat wieder einiges an Erfahrung gesammelt. Dennoch will der 28-jährige bei seinem dritten WM-Start mehr als nur WP-Kilometer sammeln. Daher war der Shakedown auch wichtig, um den eigenen Standort zu bestimmen und zu schauen, wer die möglichen Gegner im Kampf um eine gute Platzierung sind.

 

Eines hat Stepan Vojtech gleich zu Beginn des Shakedowns gelernt. Die Wahl der richtigen Reifen ist eine Wissenschaft. Und natürlich entscheidend für Top-Zeiten. Der OMV-Pilot wählte für die 4,34 Kilometer lange Teststrecke eine zu harte Mischung.

 

"Die Straße war leider schon sehr schmutzig, da wäre ein weicherer Reifen besser gewesen. Da haben wir sehr viel gelernt, das uns in den nächsten Tagen sehr hilfreich sein kann", so Vojtech. "Anderseits haben wir dadurch einiges an Zeit eingebüsst und sind in der Shakedown-Wertung nur an 17. Stelle. Aber die zählt zum Glück nicht zur Rallye."

 

In 2:38,1 Minuten war das tschechische OMV Duo im Bereich von Skoda-Pilot Andreas Aigner, Ford-M2-Werksfahrer Matthew Wilson und vor Ford Pilot Gareth Mac Hale, der vor drei Wochen in Mexiko den sechsten Gesamtrang belegte.

 

Stepan Vojtech war vor der ?Movistar RallyRACC Catalunya - Costa Daurada" nicht ganz klar, wer seine unmittelbaren Gegner sind. Dieser luftleere Raum hat sich nach dem Shakedown gefüllt. Auch wenn das Peugeot 206 WRC ein Kundenauto aus dem Jahr 2000 ist, und damit das wohl älteste Fahrzeug im Top-WRC-Feld, ist der OMV-Pilot zuversichtlich.

 

"Es ist alles auf dem neuesten Stand. Der Motor ist sogar erst vor zwei Tagen gekommen. Im Shakdown haben wir gesehen, dass wir uns gegen einige viel neuere WRCs nicht verstecken müssen. Natürlich wollen wir am Sonntag gerne und ohne SupeRally über die Zielrampe rollen, doch dabei sollen auch einige gute Zeiten heraus schauen. Wir werden uns an Wilson, Mac Hale und auch Aigner orientieren", sagte der Tscheche abschliessend.

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