Rallye-WM

Steigt Pirelli als Alleinausrüster ein?

Ein Jahr bevor die neuen World Rally Cars mit Hybridantrieb ihr Debüt feiern, kommt es bereits zu einer grundlegenden Änderung: Alle Allradfahrzeuge werden von einem einheitlichen Reifenlieferanten ausgerüstet.

Noch ist Michelin der Platzhirsch in der Rallye-Weltmeisterschaft, doch das wird sich ändern. Zum Jahresende läuft der Vertrag mit dem WRC-Promoter aus, der französische Reifengigant konzentriert sich in Sachen Marketing künftig mehr auf Formel-E und Moto E.

Die entstehende Lücke könnte Pirelli auffüllen. Schon jetzt unterstützen die Italiener die Junior-WM und werten dort den Hauptpreis für den Sieger deutlich auf. Zusätzlich zu einem WRC2-Programm mit einem Ford Fiesta R5 erhält der Nachwuchschampion zwei Starts in einem Ford Fiesta WRC.

Die gesteigerten Pirelli-Aktivitäten passen ins Bild, denn im Rahmen der Kostenreduzierung setzt die FIA wieder auf einen einzigen Reifenlieferanten, der im Zeitraum 2021 bis 2024 alle WRC-Klassen mit Allradantrieb ausrüsten soll.

Die gezielt abgestimmte Aufwertung für den Junior-Weltmeister zeigt, dass die FIA und der WM-Promoter sich ihren künftigen Partner schon ausgesucht haben.

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