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SS26: Marcus Grönholm siegt - Drama um Petter Solberg!

Mit einer beeindruckenden Leistung sicherte sich Marcus Grönholm den Gesamtsieg bei der Neuseeland-Rallye 2002 und gleichzeitig seinen zweiten Weltmeistertitel. Petter Solberg schied kurz vor dem Ziel noch aus...

Marcus Grönholm auf dem Weg zum Titel 2002...

Marcus Grönholm bewies am letzten Tag der diesjährigen Neuseeland-Rallye warum er der neue Weltmeister ist. Alle Bestzeiten gingen an den Finnen, der die Konkurrenz teilweise deklassierte. Am Ende siegte Grönholm mit einem Vorsprung von 3:47.6 vor seinem Teamkollegen Harri Rovanperä, den in der vorletzten Prüfung Hydraulikprobleme einbremsten.

 

"Ich fühle mich sehr glücklich, aber dieser Titel war einfacher als mein erster in der Saison 2000, denn wir haben eine konstante Leistung gezeigt", erklärte Grönholm im Ziel. "Richard war sehr schnell und wird im nächsten Jahr noch stärker werden. Es wird also keinesfalls einfacher in der kommenden Saison. Die anderen Teams müssen ihre Hausaufgaben machen, wenn sie uns einholen wollen."

 

Pech dagegen bei Petter Solberg. Der Norweger schied auf der vorletzten Prüfung mit einem Motorschaden aus. Bis dahin lag der Subaru-Pilot auf dem dritten Rang un konnte einmal mehr seine Stärke beweisen. "Es ist schwer in Worte zu fassen, was Phil und ich jetzt denken. Wir sind sehr enttäuscht. Der Motor ging auf einmal kaputt, ohne jegliche Vorwarnung und ich weiß einfach nicht warum", erklärte ein sichtlich enttäuschter Petter Solberg im Service.

 

Von dem Ausfall des Norwegers profitierte sein Teamkollege Tommi Mäkinen. Nach einer durchwachsenen Saison war es seit langem eine Podiumsplatzierung für den vierfachen Weltmeister. Entsprechend erleichtert zeigte sich der Finne im Anschluß: "Ich bin sehr glücklich wieder einmal auf das Podium gefahren zu sein. Aber natürlich tut es mir für Petter leid. Wir haben jetzt viel Arbeit vor uns, um das neue Auto für die kommende Saison konkurrenzfähig zu machen."

 

Carlos Sainz konnte trotz Drehers auf SS24 seinen vierten Platz gegen Juha Kankkunen und Freddy Loix verteidigen. Hyundai war das einzige Team, welche alle Autos in Ziel brachte, Armin Schwarz belegte am Ende den zehnten Gesamtrang.

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