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SS14: Sekundenkrimi geht weiter

Spannung pur in Australien: Spitzenreiter Sebastien Loeb liefert sich einen erbitterten Kampf mit Subaru-Pilot Petter Solberg um die Führung im Klassement.

<strong>Angriff:</strong> Petter will die Führung erobern

Mit zwei Bestzeiten in Folge wollte Petter Solberg den Spitzenreiter am Morgen unter Druck setzen, doch Loeb blieb cool, konnte auf der dritten Prüfung kontern und verteidigt seine Führung bisher weiter erfolgreich. Durch die Attacken des Norwegers und dessen dritte Bestzeit schmolz aber sein Vorsprung auf nur noch 2.1 Sekunden zusammen.

 

"Der Kampf mit Petter ist sehr eng", erklärte Sebastien Loeb. "Wir versuchen so weiter zu fahren wie bisher und wollen unsere Position verteidigen." - "Für uns läuft es problemlos, wir haben lediglich durch einen halben Dreher Zeit verloren, aber so etwas passiert schon mal, wenn man immer Vollgas fährt", kommentierte Verfolger Solberg die Situation an der Spitze. "Ich erwarte, dass die Bedingungen am Nachmittag wesentlich härter werden, aber werde keinesfalls zurückstecken."

 

Keine Chance die Pace der beiden Kontrahenten mitzugehen hat Richard Burns. Der WM-Spitzenreiter liegt weiterhin auf dem dritten Rang, hat aber bereits einen Rückstand von 57.2 Sekunden. "Eigentlich läuft es ganz gut für uns", erklärt der Peugeot-Pilot. "Es macht keinen Sinn Druck auf Petter und Sebastien zu machen, die beiden sind einfach zu schnell im Moment. Wir wolllen unsere Position halten."

 

Spannend geht es im Kampf um die fünfte Position zu. Noch kann sich Finnland-Sieger Markko Märtin auf diesem Rang halten, aber die beiden Citroen-Piloten Carlos Sainz und Colin McRae setzen den jungen Esten weiter unter Druck. Auf der 14. Prüfung konnte Märtin kontern und den Abstand auf die Verfolger wieder leicht erhöhen. Dennoch ist der Ford-Pilot unzufrieden. "Ich finde einfach nicht meinen Rhythmus. Es scheint nicht mein Wochenende zu sein", so Markko.

 

Armin Schwarz verlor am Morgen seinen 13. Platz an Skoda-Pilot Toni Gardemeister und liegt mit einen Rückstand von 7:29.3 Minuten zurück. Der Oberreichenbacher muss heute als dritter Fahrer auf die Strecke und zeigt sich vom Fahrverhalten seines Hyundai Accent WRC³ weiterhin wenig begeistert. "Wir haben am Morgen einige Einstellungen geändert, konnten aber keine Verbesserungen feststellen", so Armin. "Ich fahre so schnell, wie es halt geht und habe keine Idee was das Problem ist."

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