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SS1: Grönholm holt sich erste Bestzeit - Schwarz out!

Weltmeister Marcus Grönholm konnte sich beim Auftakt in Neuseeland die erste Bestzeit sichern und übernahm die Führung in der Gesamtwertung.

Wo er ist, ist vorn: Marcus Grönholm übernimmt die Führung in Neuseeland.

Mit einer Zeit von 10:45.2 Minuten war der Finne 6.1 Sekunden schneller als Ford-Pilot Markko Märtin, der einen hervorragenden Einstand seines brandneuen Focus WRC03 feiern konnte. "Das Auto fühlte sich bereits im Shakedown sehr gut an und ich hoffe, dass wir keine großen Problemen beim ersten Einsatz bekommen", erklärte der Este vor dem Start.

 

WM-Spitzenreiter Richard Burns erzielte die fünftschnellste Zeit. Der Brite muss als erstes Fahrzeug auf die Strecke und für die restlichen Starter den Straßenfeger spielen. "Ein klarer Nachteil für uns", erklärte der Peugeot-Pilot. "Wir müssen versuchen das beste aus der Situation zu machen." - Burns profitierte allerdings von den Wetterbedingungen. Regen hatte den losen Schotter auf der Strecke gebunden und den Nachteil der frühen Startposition etwas vermindert.

 

Colin McRae erwischte keinen guten Start in die Neuseeland-Rallye. Der Schotte verlor durch einen Dreher wertvolle Sekunden und kam mit einem Rückstand von über 28.3 Sekunden ins Ziel der ersten Sonderprüfung. "Das Ergebnis hängt stark vom Wetter ab: Regnet es, können wir gewinnen", zeigte sich der Schotte vor dem Start noch zuversichtlich.

 

Der Österreicher Manfred Stohl konnte den Vorteil seiner Startposition nutzen und erzielte auf Anhieb die sechstschnellste Zeit. Der Peugeot-Pilot verlor lediglich 16.1 Sekunden auf Spitzenreiter Grönholm.

 

Schock dagegen bei Hyundai: Bereits auf der ersten Prüfung der Neuseeland-Rallye sind Armin Schwarz und Co-Pilot Manfred Hiemer ausgeschieden. Die beiden Hyundai-Piloten kamen etwa 12 Kilometer nach dem Start von der Strecke ab, beschädigten die Radaufhängung des Accent WRC³ und konnten die Fahrt nicht mehr fortsetzen. Nach den starken Leistungen in der Türkei und den technischen Modifikationen hatte sich das deutsche Team einiges vorgenommen. "Wir wollen Punkte holen", erklärte Armin noch vor dem Start.

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