Rallye Deutschland

Sordo hofft auf Befreiungsschlag

Dani Sordo steht mit dem Rücken zur Wand. Nach dem durchwachsenen Auftritt in Finnland wurde sein diesjähriges WM-Programm bereits reduziert. Nun will der spanische Asphaltreiter in Deutschland die Trendwende schaffen. Interview.

<strong>LETZTE CHANCE?</strong> Dani Sordo will sich bei den Asphaltläufen für die Saison 2014 empfehlen

Die Rallye-WM kehrt auf Asphalt zurück. Ist es für Dich ein Neuanfang in dieser Saison?

„Bislang konnten wir auf diesem Untergrund nur in Monte Carlo gegen die Konkurrenz antreten. Aber selbst dort waren die meisten Strecken mit Schnee bedeckt. Ein Vergleich zu ziehen fällt schwer, aber mein dritter Platz kann sich sehen lassen. Es ist kein Geheimnis das ich mich manchmal auf Asphalt mehr zu Hause fühle. Ich weiß was von mir erwartet wird und ich bin bereit.“

 

Was sind Deine Ziele für Deutschland?

„Es kommen drei Asphaltrallye bis zum Saisonende und ich weiß, dass meine Chancen auf festem Untergrund größer sind. Deutschland ist speziell, denn die Charakteristik der Strecken ändert sich von einer Prüfung zur nächsten. In vielen Kurven kann die Ideallinie verschmutzt sein und das Wetter ist meistens unvorhersehbar. Ich habe unter diesen Bedingungen schon einige gute Ergebnisse holen können und ich werde versuchen um den Sieg zu kämpfen.“

 

Dein Programm wurde geändert. Wird der Umstand, dass du nicht nach Australien reist, irgendetwas an deinen Zielen ändern?

„Diese Entscheidung wurde gemeinsam getroffen. Dadurch kann ich mir die spezielle Vorbereitung auf Australien sparen und mich noch mehr auf die drei Asphaltläufe konzentrieren. Ich will in Deutschland, Frankreich und Spanien schnell sein. Ich weiß, dass ich gewinnen kann und ich weiß, wie stark das Team ist. Ich habe alles was nötig ist, um meinen Job zu erledigen.“

 

« zurück