SWRC/PWRC 2010

Schweden-Siege in SWRC und PWRC

Während der Finne Mikko Hirvonen die Gesamtwertung der Rallye Schweden gewann, vergaben die Hausherren in der SWRC- und PWRC-Wertung keine Geschenke.

<strong>SIEG IN DER SWRC-WERTUNG:</strong> PG Andersson war beim Heimspiel nicht zu schlagen

Fest in schwedischer Hand war sowohl die SWRC- als auch PWRC-Wertung beim diesjährigen Saisonauftakt rund um Karlstad. Der zweimalige Junioren-Weltmeister Per-Gunnar Andersson startete mit einer Wildcard in einem von RC-Tec Competition vorbereiteten Skoda Fabia S2000 und legte los mit einer Bestzeitenserie. Der Schwede beendete letztendlich die Rallye als Gesamt-Neunter und gewann neben der nationalen Wertung auch noch den „Abu Dhabi Spirit of the Rally Award“.

 

Als Verfolger kristallisierte sich recht schnell der WM-Rückkehrer Janne Tuohino heraus, der mit einer konstant starken Leistung im Ford Fiesta S2000 überzeugen konnte und in der SWRC mit 47.3 Sekunden Rückstand Zweiter wurde noch vor dem letztjährigen JWRC-Champion und PWRC-Vizemeister Martin Prokop, der es jedoch schaffte mit dem neuen Fiesta die erste Gesamtbestzeit beim Hagfors Sprint zu erzielen.

 

Vierter der SWRC-Wertung wurde Patrik Sandell, der im Schlussspurt das Selbstvertrauen in sich und seinen Skoda Fabia S2000 wieder gewonnen hat und den jungen Norweger Eyvind Brynildsen hinter sich halten konnte. Rund anderthalb Minuten hinter dem 22-jährigen beendete auf dem 18. Gesamtrang der Schwede Patrik Flodin die Heimrallye und gewann im Subaru Impreza WRX des russischen Einsatzeteams URT die PWRC-Wertung.

 

Der amtierende russische Champion stürmte von Beginn an die Spitze und verwaltete den herausgefahrenen Vorsprung bis ins Ziel. „Es war wirklich ein gutes Wochenende und wir sind stolz bei unserer Heimrallye gewonnen zu haben“, sagte Flodin nach der letzten Wertungsprüfung. „Ich hoffe auf weitere Einsätze in der PWRC. Ob es klappt weiß ich noch nicht, aber wir arbeiten dran.“

 

Mit 1:13.1 Minuten Rückstand beendete der Norweger Anders Grøndal die Veranstaltung, der in seiner Heimat die ersten beiden Meisterschaftsläufe zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Dritter wurde der amtierende PWRC-Champion Armindo Araujo im schnellsten Gruppe N-Mitsubishi. Der dahinter fahrende Tscheche Martin Semerad wurde nur Fünfter, da er in der allerletzten Prüfung noch von der Strecke rutschte und der Italiener Fabio Frisiero an ihm vorbeizog.

 

Auf dem 33. Gesamtrang beendete das Deutsche Red Bull-Duo Hermann Gassner jr. und Katharina Wüstenhagen im Mitsubishi Lancer Evo IX vom Einsatzteam BRR die Schweden Rallye. Nach anfänglichen Problemen kam der amtierende Deutsche Meister immer besser in Fahrt und notierte Top 6 Zeiten in der Gruppe N-Wertung. In WP 19 ließ das Mitsubishi-Duo über zehn Minuten im Schnee liegen, trumpfte jedoch in der allerletzten Prüfung mit der drittbesten Zeit in der seriennahen Wertung auf.

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