Starke Leistung von Aigner

Sandell führt PWRC an

Lokalmatador Patrik Sandell führt im Peugeot 207 S2000 die PWRC-Wertung an. Andreas Aigner ist als bester Nicht-Skandinavier Fünfter.

<strong>VORN:</strong> Patrik Sandell führt im Peugeot S2000

Auf der fünften Prüfung schlug Sandell zu. Mit einer klaren Bestzeit übernahm der Peugeot-Pilot die Führung in der PWRC von Jari Ketomaa (Subaru) und gab sie bis zum Ende des Tages nicht mehr ab. 

 

„Ich lerne in jeder Kurve dazu“, so Sandell, der als einziger Fahrer der Gruppe-N auf einen Super2000 setzt. „Ich denke unser Auto ist gut in den engen und technischen Abschnitten. Während der schnellen Passagen verlieren wird aber auf die Subarus und Mitsubishis.“

 

Nachdem Ketomaa durch einen Reifenschaden und Dreher zurückgeworfen wurde, folgen Juho Hänninen und Patrick Flodin auf den weiteren Podiumsplätzen. Andreas Aigner behauptet sich als bester Nicht-Skandinavier auf Rang fünf. „Es war heute wirklich sehr schwierig. Beispielsweise gab es bei einer Prüfung über 22 Kilometer nur fünf Kurven, wo noch Schnee lag, alles andere war bereits Schotter. Da läuft man natürlich immer Gefahr, aus den Spurrillen in den Tiefschnee zu kommen. Deshalb sind wir auch nicht volles Risiko gegangen. Dennoch war es ein perfekter Tag für uns“, freute sich der Red-Bull-Junior.
 
Uwe Nittel, der mit der Bestzeit am gestrigen Abend ein tolles Comeback in der Weltmeisterschaft feierte, erreichte das Tagesziel als Siebter der Gruppe-N. „Diese Rallye ist unheimlich schwer und mir bei diesen Bedingungen fast schon zu schnell“, so der Schwabe. „Ich genieße unsere Fahrt, will aber kein zu großes Risiko eingehen, sondern sicher ins Ziel kommen.“

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