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Sainz: "Pech für Solberg"

Dramatisches Finale im Kampf zwischen Carlos Sainz und Petter Solberg um den zweiten Rang. Am Ende entschied ausgerechnet Colin McRae den Ausgang.

[b]Zweiter:[/b] Carlos Sainz setzte sich erneut durch

Lediglich 5.6 Sekunden trennten die beiden Kontrahenten vor den letzten beiden Sonderprüfungen. Ein stark auffahrender Petter Solberg konnte kurz zuvor an Carlos Sainz vorbeiziehen und sah wie der zweite Sieger der Rallye aus. Doch dann lief der junge Norweger ausgerechnet auf Sainz-Teamkollegen Colin McRae auf und verlor über 20 Sekunden.

 

"In der Tat, es lief nicht gut für Solberg", kommentierte Carlos knapp. "Er attackierte sehr hart, hat mir auf der ersten Prüfung am Morgen viel Zeit abgenommen, auch weil wir eine nicht optimale Reifenmischung benutzten. Aber ich weiß aus meiner Erfahrung, dass die Rallyes erst nach der letzten Prüfung enden."

 

"Ich denke, jeder kann sehen, wie eng es dieses Jahr in der Weltmeisterschaft zugeht. Wir haben vier Hersteller, die jederzeit gewinnen können. Drei verschiedene Marken waren auf dem Podium, Peugeot war auch sehr schnell, und eine Rallye zu gewinnen, ist wirklich nicht leicht. Citroen arbeitet sehr hart für ein perfektes Auto, aber in Griechenland hatten wir teilweise auch Pech", so Sainz weiter.

 

Die Zusammenarbeit mit seinem neuen Co-Piloten Marc Marti wird immer besser, und beide Piloten zeigen sich für den Rest der Saison sehr zuversichtlich. "Wir gewöhnen uns aneinander. Bis zum Saisoende wird sich unser Verhältnis eingespielt haben. Und auch das Auto wird immer besser. Wir lernen noch, wir attackieren und wir probieren viele Dinge. Ich bin für den Rest der Saison sehr zuversichtlich", erklärte Marti.

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