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Peugeot-Boss macht Druck

Der neue Peugeot Sportchef Jean-Pierre Nicolas legt für seine Fahrer eine eindeutige Neuseeland-Marschroute fest. Punkte müssen her, so die Ansage an die Fahrer.

<strong>Klare Ansage an die Jungs:</strong> Nicolas möchte möglichst viele Punkte sehen

Der zweimalige Weltmeister Markus Grönholm und Teamkollege Marko Märtin sollen die beiden Löwen sicher in die Punkteränge pilotieren, falls einer der beiden die realistische Möglichkeit hätte einen Sieg für die Franzosen nach Hause zu fahren, würde er diesem Erfolg aber nicht im Wege stehen, so die klare Ansage von Jean-Pierre Nicolas.

 

Nach den ersten beiden Nullrunden von Grönholm in dieser Saison ordnete Nicolas den Finnen an, in Mexiko kein Risiko einzugehen und Punkte nach Hause zufahren. Seine geforderte Offensive der Fahrer wurde mit dem besten Teamergebnis seit der Deutschland Rallye 2002 belohnt. Dadurch führt Peugeot die Herstellerwertung an, auf welche die Franzosen ein größeres Augenmerk legen als auf den Fahrertitel.

 

"Mit dem seit 2004 neu eingeführtem Punktesystem ist es sehr wichtig die Rallye taktisch zu bestreiten", so Nicolas. "Markus bestreitet eine Rallye um diese zu gewinnen. Ich denke es ist eher wichtiger Punkte einzufahren. Unsere Taktik für Neuseeland lautet jedes einzelne Fahrzeuge auf die bestmögliche Platzierung nach Hause zubringen. Wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt der Rallye sehe, dass Markus die Möglichkeit hat zu gewinnen, werden wir ihn nicht stoppen."

 

Grönholm liegt acht Punkte hinter WM-Spitzenreiter Petter Solberg und möchte am liebsten mit einem Sieg den Rückstand aufholen. "In Mexiko war ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden, aber hier habe ich eine gutes Gefühl und ich möchte angreifen ohne zu viel zu riskieren", zeigte sich Grönholm zuversichtlich.

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