MEXIKO NACH WP5

Ogier vorn - Rest wie gehabt

Kaum hat die Rallye Mexiko begonnen, überschlagen sich die Ereignisse. Ott Tänak und Kris Meeke haben bereits Feierabend, der Rest stellt sich wie üblich selbst ein Bein. Nur Weltmeister Sebastien Ogier stürmt auf und davon.

Die Fiesta Mexicana ist für einige Topfahrer bereits vorbei. Ott Tänak landete auf der dritten Prüfung nach einem Überschlag mit seinem Ford Fiesta WRC in einen Stausee! Innerhalb von 30 Sekunden füllte sich das Auto mit Wasser, zum Glück konnte sich der Este und Beifahrer Raigo Molder rechtzeitig aus dem untergehenden Fahrzeug befreien. „Weil wir dadurch den Kontakt zu ihnen verloren, wussten wir über 17 Minuten nicht, was mit ihnen und dem Auto passiert war“, schauderte es M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson noch einige ganze Zeit später. „Es war eine Riesenerleichterung als wir hörten, dass beide Fahrer in Ordnung sind.“

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Anschließend folgten Citroën-Pilot Kris Meeke (Bestzeit auf WP3) und Hayden Paddon (Hyundai i20 WRC), die nach Fahrfehlern ebenfalls vorzeitig Feierabend haben. Robert Kubica lag bei der ersten Bestzeit auf der vierten Prüfung noch vorn, schlug dann aber mit seinem Ford so heftig an, dass er viel Zeit verlor und später ebenfalls abgeschleppt werden musste.

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An der Spitze bietet sich ebenfalls das gewohnte Bild. Sebastien Ogier führt die Rallye an, trotz seines Nachteils als erster Fahrer auf die Strecke zu müssen. „Ich bin mit dieser Schleife sehr zufrieden“, sagte Ogier. „Die Wahl der weichen Reifen war clever, das hat den Umstand, dass wir die Straßen kehren mussten, kompensiert. Jetzt müssen wir sehen, wie es am Nachmittag läuft.“

Neuville schimpft über Zuschauer

Lediglich Thierry Neuville kann im Moment Ogier Paroli bieten. Auf der fünften Prüfung gelang es dem zweitplatzierten Hyundai-Piloten seinen Rückstand auf 8,9 Sekunden zu verkürzen. Doch Neuville war stinksauer, denn auf WP4 hatte er durch einen Dreher 13 Sekunden auf Ogier verloren. „Wir haben einen Stein getroffen, der von Zuschauern absichtlich in eine Kurve gelegt wurde. Ohne diesen Zwischenfall können wir in Führung liegen“, sagte Neuville.

Enttäuschung herrschte im Cockpit von Jari-Matti Latvala. Der Finne wurde von den relativ kühlen Temperaturen überrascht worden und durch seine Wahl der härteren Reifenmischung nicht in der Lage, von seinem Startplatzvorteil zu profitieren. „Ich muss mich steigern. Hoffentlich läuft es heute Nachmittag besser“, meinte Latvala, der mit 15,7 Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz liegt. Auch bei Mads Östberg war die Stimmung nicht besser. Ein Dreher auf WP3 und anschließend Probleme mit dem Getriebe seines DS 3 WRC spiegeln sich in 23,9 Sekunden Rückstand wieder. „Immerhin sind wir durchgekommen und das ist das Gute. Mehr habe ich nicht zu sagen“, sagte der Norweger.

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