Portugal - WP4

Ogier übernimmt die Führung

Sebastien Ogier kann zur Halbzeit der ersten Etappe zwar die Führung übernehmen, doch die Konkurrenz liegt nur wenige Sekunden zurück.

<strong>VORN:</strong> Sebastien Ogier will seinen Vorjahressieg in Portugal wiederholen

Sebastien Ogier ließ es ruhig angehen. Erst auf der vierten Prüfung drehte der Franzose auf, holte sich auf der 21 Kilometer langen Strecke die knappe Bestzeit und übernahm prompt die Führung. "Die Rallye ist sehr lang und heute ist erst der erste Tag. Wir haben langsam begonnen, es war ein wenig schwierig in die Gänge zu kommen", grinste Ogier. "Aber jetzt läuft alles perfekt."

 

Nur 2.8 Sekunden hinter ihm belegt Teamkollege Sebastien Loeb den zweiten Rang. Die beiden Ford-Werkspiloten folgen knapp auf dem dritten und vierten Platz. WM-Spitzenreiter Hirvonen zeigte sich überrascht, dass er als erster Fahrer auf der Strecke so wenig Zeit verlor und auch Sebastien Loeb erkannte, dass die üblichen Spielchen um eine ideale Startposition diesmal ausfallen können: "Der Straßenkehrer-Effekt fällt ungewöhnlich klein aus. Das gefällt mir aber und es macht mehr Spaß, wenn man sich um keine Strategie kümmern muss."

 

Petter Solberg muss sich vorerst aus dem Kampf ums Podium zurückziehen. Ein selbstverschuldeter Reifenschaden auf der dritten Prüfung warf ihn zurück. "In einer Rechtskurve lag plötzlich ein dicker Steinbrocken. Den hab ich erwischt", ärgerte sich der Norweger. "Hätte ich das Rad auf der Prüfung gewechselt, hätte ich noch mehr Zeit verloren. Aber die Rallye ist noch lang. Es kann einiges passieren und ich bin zuversichtlich, dass wir wieder zurückkommen werden. Morgen Abend muss ich aufgeholt haben."

 


STARKER EINSTAND: Der Mini S2000 mit 1,6-Turbo kann
sich in der WM-Spitze behaupten 

 

An Matthew Wilson konnte sich Solberg bereits vorbeiarbeiten und verdrängte den Ford-Piloten auf Rang sechs. Wilson klagte wie Teamkollege Henning Solberg über Fehlzündungen seines Fiestas. "Es ging bergauf und der Motor fühlte sich komisch an. Ich denke das hat uns einige Zeit gekostet", so der Stobart-Pilot, der sich mit fünf Sekunden Vorsprung vor Henning Solberg behaupten kann.  Mads Östberg im dritten Stobart-Auto hat bereits Feierabend. Ein Getriebeschaden kurz nach dem Start der zweiten Prüfung beendete seine Fahrt frühzeitig.

 

Im Kampf um Platz acht kann sich Kimi Räikkönen im Citroën DS3 WRC wieder an Armindo Araujo im neuen Mini S2000 vorbeischieben. "Ich bin dennoch glücklich", strahlte der Portugiese. "Ich attackiere nicht überall und versuche Vertrauen in das neue Auto zu bekommen. Das Auto hat weniger Abtrieb und rutscht ganz schön umher."

  

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