Reaktion nach Ausfall

Ogier: 'Lag vielleicht an der Gravel-Crew'

Sein Auftritt am Freitag endete vorzeitig. Sebastien Ogier rutschte auf der dritten Prüfung der Rallye Deutschland von der Strecke und beschädigte die Aufhängung so stark, dass er wenig später aufgeben musste.

<strong>SAUER:</strong> Sebastien Ogier ärgert sich über seinen Ausrutscher am Freitagmorgen

„Wir wurden beim Anbremsen von einer rutschigen Stelle überrascht“, erklärte Sebastien Ogier das Missgeschick, das ihn frühzeitig aus der Etappe warf. „Genau auf dem Bremspunkt war es feucht und wir hatten das nicht in unserem Aufschrieb. Ich war einen Tick zu schnell für solche Bedingungen und rutschte gegen einen Erdwall wo ein Bordstein die Aufhängung beschädigte.“

 

Auf dem Weg zur vierten Prüfung versuchten Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia, den angeknacksten Dreieckslenker mit Bordmitteln zu reparieren. Tatsächlich schafften die beiden Franzosen es, die nächste WP regulär zu starten. „Aber dann wurde das Fahrverhalten immer unberechenbarer“, erzählte Ogier, der seinen Polo endgültig abstellen musste. 

 

Nach der Rückkehr in den Service hatte sich seine Laune noch immer nicht verbessert. „An Julien lag es nicht. Er hat er seinen Job gemacht“, sagte der Franzose. „Vielleicht an unserer Gravel-Crew. Es ist das erste Mal das wir mit ihnen zusammenarbeiten. Aber ich beschwere mich nicht über das was sie machen. Es ist immer schwierig die Bedingungen einzuschätzen wenn es nass ist und es anfängt abzutrocknen. Sie fahren eine ganze Weile vor uns über die Strecken. Aber ich bin der Fahrer. Ich bin verantwortlich für den Fehler. Es war ein knifflige Ecke.”

 

Ogier wird am Samstag neu starten, dann allerdings ohne Chance auf eine Spitzenplatzierung. „Wir werden einige Dinge am Fahrwerk im Hinblick auf die nächste Asphalt-Rallye ausprobieren“, lautet sein Plan.

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