WM 2015

Neue Startreihenfolge kommt

Das wird Sebastien Ogier nicht schmecken. Im kommenden Jahr muss der WM-Spitzenreiter am Freitag und Samstag als erster Fahrer auf die Strecke. Eine Lösung, gegen die sich der Weltmeister vehement ausgesprochen hatte.

Die große Revolution bleibt vorerst aus. Auf der heutigen Sitzung der FIA WM-Kommission wurden keine tiefgreifenden Änderungen am Format eines WM-Laufs beschlossen.

Lediglich die Startreihenfolge wird sich im kommenden Jahr ändern. Am Freitag und Samstag wird entsprechend des WM-Stands losgefahren. Am Sonntag soll die verkehrte Startreihenfolge zum Einsatz kommen. Eine Lösung, gegen die sich vor allem Weltmeister Sebastien Ogier ausgesprochen hatte, denn er sieht für sich einen klaren Nachteil gegenüber der Konkurrenz.

Die Idee von Punkten für eine Tageswertung soll dem FIA Weltrat ebenso wenig vorgelegt werden, wie der Vorschlag einer einzigen Prüfung am Sonntag, oder das Verbot der Übermittlung von Zwischenzeiten. Auch das sogenannte 'Shoot-Out' wird nicht umgesetzt.

Den WM-Veranstaltern wird empfohlen, neue und längere Wertungsprüfungen einzubauen - mit einer WP-Gesamtlänge von rund 300 Kilometern. Gleichzeitig gibt es Pläne, weniger Ersatzteile zur Verfügung zu stellen, um den Ausdauer-Gedanken einer Rallye zu stärken. Deshalb soll in Zukunft auch verstärkt auf sogenannte Remote-Service-Zonen gesetzt werden.

Um das Teilnehmerfeld bei Überseeläufen zu vergrößern, werden 2015 national homologierte Autos bei diesen WM-Läufen erlaubt sein - allerdings ohne die Möglichkeit, WM- oder Power-Stage-Punkte zu erzielen.

VIDEO: Unfall Rallye Polen

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