"Fahrstil zu aggressiv"

Nachhilfestunden für Latvala

Finnen mögen Schotter. Doch nun stehen zwei Asphaltläufe auf dem WM-Programm. Zeit für etwas Nachhilfe, befand Jari-Matti Latvala.

<strong>WILL SICH STEIGERN:</strong> Latvala arbeitet an seinem Fahrstil

Der Rücktritt von Marcus Grönholm könnte Jari-Matti Latvala ins Ford-Werksteam bringen. Seinen Speed hat der junge Finne bereits mehrfach unter Beweis stellen können, aber die aggressive Fahrweise sorgte gleichzeitig für einige deftige Blechschäden.

 

Daran will der Youngster arbeiten und will sich das wilde Driften vor allem auf Asphalt abgewöhnen. "Ich habe in dieser Woche mit einem finnischen Rundstreckenspezialist trainiert. Er fand heraus, dass mein Fahrstil auf Asphalt viel zu aggressiv ist und zeigte mir Wege, wie ich diesen flüssiger gestalten kann. Jetzt hoffe ich, dass ich diese Hilfe in Spanien auch umsetzen kann", so Latvala.

 

Dreimal startete Jari-Matti bereits in Katalonien und feierte 2005 mit dem zweiten Platz in der Gruppe-N sein bislang bestes Ergebnis. Im vergangenen Jahr konnte er zunächst mit starken Zeiten auftrumpfen, fiel aber nach einem Fahrfehler weit zurück. "Die Strecken in Spanien sind sehr breit, aber durch das viele Cutten wird eine Menge Schotter auf die Straße geschleudert, was die Sache ziemlich knifflig machen kann. Ich will Punkte holen und natürlich versuchen, meinen Fahrstil eine ganze Menge flüssiger zu machen", versprach er brav.

 

Die Bilder der Rallye Spanien 2006...

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