WM 2013

Monte wird wieder kürzer

Wer in diesem Jahr an der Rallye Monte Carlo teilnehmen wollte, musste viel Zeit einplanen. Nach dem üblichen Training und Shakedown am Dienstag, zieht sich der WM-Auftakt bis Sonntag in die Länge. Das ist deutlich zu lang finden selbst die Veranstalter.

<strong>VERÄNDERUNG:</strong> Der ACM hat erkannt, dass sein Zeitplan zu lang ist

"Es wird ein neues Format für die Monte im kommenden Jahr geben", verkündete Michel Ferry,  Generalsekretär des Automobilclubs von Monaco. "Fünf Tage sind einfach zu lang für Privatiers und eine Rallye Monte Carlo ohne Amateure ist keine Rallye Monte Carlo."

 

Die klaren Aussagen der Veranstalter dürften FIA-Präsident Jean Todt überhaupt nicht schmecken. Er fordert seit seinem Amtsantritt längere Rallyes. Aber in Monaco geht man auch hier einen eigenen Weg. "Wir arbeiten an einer Lösung, denn in diesem Jahr hatten wir einen extra Tag für den Shakedown und für die Power Stage. Am Donnerstag haben wir uns bereits zusammengesetzt um ein besseres Format zu finden", verrät Ferry.

 

Todt entgegnete, dass gerade die Monte Historique, die nur eine Woche nach dem WM-Lauf stattfindet, beweist, dass Privatiers sehr wohl lange Distanzen in Angriff nehmen. Über 320 Teams haben sich für diese Rallye angemeldet, die auf den Pfaden der 80er Jahre wandelt. Nach der zweitägigen Sternfahrt von den Startorten (Warschau, Oslo, Glasgow, Reims, Barcelona und Turin) nach Monaco folgt die Große Schleife bis zu den Klassikern Le Moulinon und Burzet in der französischen Ardeche, ehe die Teams in der letzten Nacht über den Col de Turini driften. 

« zurück