Rallye News

Mitsubishi sucht nach Ausweg

Sportchef Isao Torii würde die Möglichkeit begrüßen, dass sein Team 2006 nicht an allen WM-Läufen teilnehmen muss, betont aber, dass dies nicht dauerhaft sein wird.

<strong>Hofft auf FIA:</strong> Isao Torii musste eine kräftige Budgetkürzung verkraften

Mitsubishi ist einer der Hersteller, die vor einer Kostenexplosion durch den 16 Rallyes umfassenden WM-Kalender warnen. Bislang steht die Zusage für den Start im kommenden Jahr aus, aber es scheint sicher, dass man nur an zwölf Läufen teilnehmen kann, sofern das World Motorsport Council der FIA eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

 

"Wir würden nicht immer mit so einer Möglichkeit rechnen", so Sportchef Isao Torii, der bereits vor einiger Zeit die deutliche Reduzierung des WM-Kalenders gefordert hatte. "Wir erwarten eine gute Anzahl von Rallyes im Kalender und dann können wir voll angreifen und ständig dabei sein."

 

Der Japaner betonte, dass Mitsubishi bislang den Wünschen der FIA entsprochen habe. Anders as Hyundai im Jahr 2003, zahlte man die Strafe an den Weltverband, als man in der vergangenen Saison vorzeitig aus der Meisterschaft ausstieg.

 

Eine Regeländerung soll es Herstellern ermöglichen, weiterhin Punkte zu sammeln und Homologationen einzusetzen, obwohl sie nicht eine komplette Saison fahren.

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