Rallye News

Manfred Stohl scheut das Risiko

Mit mehr als vier Minuten Rückstand liegt der OMV-Pilot Manfred Stohl lediglich auf dem 13. Gesamtrang. Doch dafür hat der Österreicher eine einfache Erklärung.

<strong>Noch zurückhaltend:</strong> Manfred Stohl will den Xsara heil ins Ziel bringen

Das Ergebnis ist das Resultat eines minimierten Risikos. Die Vorsicht fuhr auf jedem der rund 107 Sonderprüfungskilometer mit. Für Samstag hat er sich doch schon etwas mehr vorgenommen.

 

Zwei Seelen wohnen in der Brust des Manfred Stohl. Einerseits will der OMV Pilot möglichst schnell fahren und anderseits will er den Xsara auf jeden Fall heil ins Ziel bringen. Die fehlende Praxis im neuen Boliden erklärt den Zeitrückstand fast von selbst. Stohl: ?Risiko war heute für mich ein Fremdwort. Und ehrlich gestanden: ich habe in meiner Karriere schon sehr viele verschiedene WorldRallyCars bewegt, doch keines war so schwierig zu fahren wie dieses."

 

Für Samstag hat sich das OMV Team Stohl/Ilka Minor schon etwas mehr vorgenommen. Stohl: ?Die erste Sonderprüfung wird noch schaumgebremst gefahren, da ich als drittes Auto auf die Strecke muss und es in der Früh noch sehr eisig sein wird. Nach dem ersten Service werden wir den Speed aber erhöhen. Mit jedem Kilometer wächst das Selbstvertrauen."

 

Am Samstag stehen fünf Sonderprüfungen mit einer Länge von 128,48 Kilometer auf dem Programm. Der Start ist um 6.50 Uhr. Gegen 20.01 Uhr wird das erste Auto im Etappenziel in Monte Carlo erwartet.

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