Teilzeitjob

Märtin hat keine Lust auf Comeback

Der Este sitzt zwar seit einer Woche wieder im Rallye-Auto, doch Wettbewerbe will er nicht mehr fahren.

<strong>NEUE AUFGABE:</strong> Markko Märtin testet für Subaru

Einer der zahlreichen prominenten Besucher des WM-Finales in Wales war Markko Märtin. Der ehemalige Peugeot-Werkspilot stand etwas verloren und freundlich lächelnd an der Zeitkontrolle, um ein paar alte Bekannte wieder zu treffen. Anschließend ließ er sich von Ford-Technikchef Christian Loriaux zum Essen einladen.

 

Märtin hat einen Teilzeitjob bei Subaru angenommen. In der Woche vor dem WM-Finale testete er den aktuellen Impreza, um den Ingenieuren Hilfestellung bei der Problemsuche zu geben. Eine Woche nach der Rallye Wales wird der Este im neuen Impreza sitzen, um erste Funktionstests zu erledigen. Märtin könnte sich durchaus vorstellen auch mittelfristig eine Rolle als Entwicklungsfahrer zu übernehmen. „Das würde mich schon interessieren“, sagt er.

 

Markko Märtin hat nie darüber gesprochen, ob sein Rückzug aus der Rallye-WM mit dem tödlichen Unfall seines Beifahrers Michael Park zu tun hatte oder mit seinem vergeblichen Versuch, im Peugeot 307 konkurrenzfähig zu sein. Ein Comeback in der Rallye-WM schließt er kategorisch aus: „Das ist nicht mehr, wie es war. Als ich noch fuhr, musste ich gegen die Besten der Welt antreten und nicht nur gegen die Jungs, die Geld haben.“

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