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Märtin gewinnt erste Etappe

Mit der nur 2,06 Kilometer langen Zuschauerprüfung 'Killeri 2', die Marcus Grönholm gewinnen konnte, endete die spannende erste Etappe der Finnland Rallye.

<strong>Magic Marcus:</strong> Vorjahressieger Grönholm liegt mit 2,6 Sekunden Rückstand auf Rang zwei

Einen spannenden Fight lieferten sich Markko Märtin und Marcus Grönholm während der heutigen Auftaktetappe. Der Este beendete nach neun gefahrenen Wertungsprüfungen den Tag mit 2,6 Sekunden Vorsprung auf den Vorjahressieger: "Es war bisher ein guter Tag. Wir versuchen die ganze Zeit Druck zu machen und fahren so schnell es nur geht."

 

Zum Abschluss eines spannenden und turbulenten Auftakttages der Finnland Rallye gaben die Spitzenpiloten ihr Bestes auf der Zuschauerprüfung 'Killeri 2', die Marcus Grönholm mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,1 Sekunden für sich entscheiden konnte.

 

Der amtierende Weltmeister sagte: "Bin heute mit neuen Reifen gefahren, die ich zuvor nicht getestet habe. Deswegen hatte ich kein richtiges Vertrauen in diese gehabt. Nachdem ich eine Schrecksekunde gehabt habe, beschloss ich vorsichtiger zu fahren. Der Rückstand zu Markko Märtin ist nicht sehr groß und die Veranstaltung dauert noch bis Sonntag, deswegen bin ich mit dem Verlauf bisher zufrieden."

 

Ganze 24,2 Sekunden beträgt der Rückstand vom drittplazierten Richard Burns auf den Führenden Markko Märtin. Der Brite zeigte sich trotz seiner schlechten Startposition als WM-Führender sehr zufrieden: "Der Rückstand auf die vor mir fahrenden Markko Märtin und Marcus Grönholm ist nicht groß, deswegen habe ich morgen Hoffnung auf eine Steigerung."

 

Knapp 25 Sekunden dahinter tobt ein spannender Kampf um die vierte Position zwischen Petter Solberg und Colin McRae, den der Schotte am heutigen Tag für sich entscheiden konnte. Dank der drittbesten Zeit auf der Zuschauerprüfung konnte der Norweger Solberg seinen Rückstand auf nur noch 0,9 Sekunden verringern. In Schlagdistanz auf der sechsten Position liegt der Spanier Carlos Sainz am Steuer seines Citroen Xsara WRC und der dahinter liegende französische Jungstar Sebastien Loeb komplettiert das Citroen-Trio.

 

Unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf zeigte sich Armin Schwarz, der langsamer als seine Teamkollegen Freddy Loix und Jussi Valimäki war: "Wir haben einige Veränderungen an der Abstimmung vollzogen, doch dies hat zur keiner Besserung geführt. Wir fahren mittlerweile mit dem Setup vom Vorjahr und auch auf das neue Dämpfersystem haben wir verzichtet."

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