Rallye Australien – WP 21

Loeb übernimmt die Führung

Es hat länger gedauert als zunächst geplant, doch am Nachmittag der zweiten Etappe kann Sebastien Loeb die Führung der Rallye Australien übernehmen.

<strong>JETZT VORN:</strong> Sebastien Loeb übernimmt in Australien das Kommando

Regen am Morgen hatte den losen Schotter auf den Prüfungen gebunden, der Traktionsnachteil von Spitzenreiter Jari-Matti Latvala gegenüber dem restlichen Feld fiel entsprechend kleiner aus. Prompt konnte sich der Finne länger als von der Konkurrenz erhofft auf Platz 1 behaupten. Doch das Wetter klarte auf und auf WP21 war es dann so weit. Sebastien Loeb hatte Stück für Stück von seinem 22 Sekunden Rückstand aufgeholt und schob sich am Finnen vorbei.

 

„Wir haben voll attackiert und vielleicht habe ich nun auch ein besseres Setup gefunden. Jetzt habe ich mehr Vertrauen in das Auto“, freute sich der Franzose. „Alles läuft jetzt gut und so soll es weitergehen.“

 

Die Attacke von Loeb sorgt bei Mikko Hirvonen für erhöhte Betriebstemperatur. Mit nur 7.5 Sekunden Rückstand bleibt der Abstand zwischen dem drittplatzierten Finnen und seinem Titelkonkurrenten denkbar knapp. „Es trocknet nach meinem Geschmack etwas zu stark ab. Das spielt Sebastien in die Hände. Aber noch ist alles möglich und es bleibt ein großer Kampf zwischen uns“, so Hirvonen.

 

Sebastien Ogier, der auf der ersten Etappe noch gehörig aufgeigte und als Zweiter in den Tag startete, büßte durch einen Fahrfehler auf WP16 wichtige Sekunden ein. Mit 15.9 Sekunden bleibt der Citroen-Youngster Vierter und liegt knapp vor Dani Sordo, der über sein Setup und den Aufschrieb klagt.

 

Für Schlagzeilen sorgte erneut Henning Solberg. Der Ford-Pilot kam auf WP17 von der Strecke ab, beschädigte dabei sein Auto so stark, dass er ohne Frontscheibe weiterfahren musste. Dennoch behauptete sich Solberg auf Platz sechs, vor seinem Teamkollegen Matthew Wilson. Nicht mehr dabei ist Conrad Rautenbachen, der nach einem Unfall vorzeitig aufgeben musste. Der Ausfall des Citroen-Piloten verschafft Frederico Villgara mehr Luft. Er ist nun sicherer Achter.

 

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