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Loeb gewinnt Rallye Türkei

Der Weltmeister ist zur Zeit nicht zu packen. Sebastien Loeb gewinnt die Rallye Türkei und sichert sich seinen mittlerweilen fünften Saisonsieg.

<strong>Wieder nicht zu schlagen:</strong> Sebastien Loeb und Co-Pilot Daniel Elena

"Sebastien fährt im Moment in einer anderen Liga!" - Marcus Grönholm fand deutliche Worte für das aktuelle Kräfteverhältnis in der Rallye-Weltmeisterschaft. Erneut war der Franzose das Maß aller Dinge und holt sich seinen fünften Saisonsieg.

 

Solch eine eindrucksvolle Statistik wollte eigentlich Petter Solberg sein Eigen nennen, doch für den Norweger blieb erneut nur der zweite Platz übrig. "Am ersten Tag haben wir einfach zuviel Zeit verloren. Das konnten wir nicht mehr aufholen", ärgerte sich Petter, der sich immerhin ein spannendes Duell mit Marcus Grönholm liefern durfte.

 

Der Peugeot-Pilot musste sich in der Türkei mir Rang drei begnügen. "Klar hätte ich gerne um den Sieg gekämpft. Aber mehr war einfach nicht drin", so der Finne. "Heute wollte ich kein Risiko mehr eingehen und wichtige Punkte für Peugeot sammeln."

 

Punkte sammeln sollte auch Carlos Sainz. Der Altmeister feierte sein Kurzzeit-Comeback in der Weltmeisterschaft und beschenkte Citroen-Sportchef Guy Frequelin am Ende mit einem vierten Rang und wertvollen Zählern für die Herstellerwertung. Deutlich hinter Sainz erreicht Markko Märtin das Ziel als Fünftplatzierter, gefolgt von den beiden Ford-Piloten Toni Gardemeister und Roman Kresta auf den Plätzen sechs und sieben.

 

Pechvogel Gigi Galli beendet die Rallye als Achter. Der Italiener konnte am ersten Tag groß auftrumpfen und war der einzige Fahrer, der Weltmeister Loeb folgen konnte, ehe ihn ein geplatzter Turbolader weit zurückwarf.

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