Rallye Jordanien

Kimi will kein Kamel rammen

Jordanien gilt als äußerst anspruchsvoller WM-Lauf. Kimi Räikkönen fiebert der neuen Herausforderung entgegen.

<strong>PLAN:</strong> Kimi Räikkönen will in Jordanien vor allem ins Ziel kommen

Nach der zurückliegenden Rallye in der Höhe Mexikos stellt die dritte Runde der Rallye-Weltmeisterschaft 2010 – rein topographisch gesehen – den absoluten Tiefpunkt des Jahres dar. Das Rallyezentrum liegt unmittelbar am Ufer des Toten Meeres – mit 420 Metern unterhalb des Meeresspiegels der tiefste frei zugängliche Punkt der Erdoberfläche.

 

Nur 2008 fand die Rallye bisher als WM-Lauf statt und vor allem für Kimi Räikkönen ist Jordanien völliges Neuland. "Das wird sicher wieder eine große Herausforderung für mich, aber ich gewöhne mich daran", erklärte der Finne. "Ich habe ein bisschen getestet, das sollte helfen. Aber natürlich sind die Bedingungen in Jordanien wieder ganz anders und wir werden ein bisschen Zeit brauchen, um uns daran zu gewöhnen. Jede der drei Rallyes, die wir bisher bestritten haben, waren alle ganz unterschiedlich. Aber das gehört zum Rallyesport. Man muss überall auf den verschiedensten Untergründen schnell sein."

 

In der staubtrockenen Wüste fehlen jegliche Orientierungspunkte, die für einen Aufschrieb wichtig sind. WM-Neueinsteiger Räikkönen bleibt dennoch gelassen: "Von allen Läufen ist das Land hier wohl am ungewohntesten. Von daher wird es ein interessantes Abenteuer. Vor allem will ich ins Ziel zu kommen. Ich fühle mich gut und bin bereit. Ich freue mich schon auf den Start. "

 

Auch für Räikkönens erfahrenen Co-Piloten Kaj Lindström ist Jordanien trotz seiner vielen WM-Starts völliges Neuland. "Das stimmt, aber man muss jede Rallye gleich angehen und einfach seinen Job machen", so Lindström. "Deshalb ist für uns besonders wichtig, durch alle Prüfungen zu kommen und einen guten Aufschrieb zu machen. Das ist ein Bereich, in dem sich Kimi in diesem Jahr schon sehr verbessert hat. Ich denke also, dass wir uns dort gut schlagen werden - und wir werden versuchen, kein Kamel zu rammen..."

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