Probleme bei Anreise

Kahlfuss startet in Jordanien

Der Liebhaber exotischer Rallyes startet diesmal am Toten Meer! Michael Kahlfuss stellt sich bei der erstmalig als WM-Lauf ausgetragenen Jordanien-Rallye den Etablierten.

<strong>HOCH HINAUS:</strong> Kahlfuss und Bauer starten in Jordanien

Rallye-Weltenbummler Michael Kahlfuss ist wieder unterwegs. Zusammen mit Copilot Ronald Bauer geht der Mitsubishi-Pilot nun beim WM-Lauf in Jordanien an den Start. "Mal schauen, wie es diesmal für uns flutscht", blickt Schotter-Liebhaber Kahlfuss voraus.

 

Dabei begann die Reise in das Königreich etwas holprig. Stress gab es schon bevor nur ein Kilometer gefahren wurde. "Unser Container blieb in Jeddah in Saudi-Arabien stehen, wurde nicht umgeladen", so Kahlfuss' Freundin Annett Lehmann. 517 Container mussten am letzten Donnerstag in Jeddah nach Aqaba umgeladen werden, zwei blieben zurück. Einer davon gehörte Kahlfuss. Die Reederei CMA ließ von Marseille aus die Telefondrähte glühen, um den Container noch pünktlich zu verschiffen.


"Es kam ne Menge Hektik auf. Sogar die Rallye-Organisatoren um König Abdullah II. schaltete sich ein", berichtete Kahlfuss. Der langjährige australische Partner-Spediteur des Teams Tony Vinson fand schließlich noch ein Schiff, dass die Rallye-Fracht am Dienstag in Aqaba eintreffen ließ.

 

Richtig ernst wird es am Freitagmorgen, wenn die ersten Prüfungen in Jordanien auf dem Programm stehen. Dann kann Kahlfuss seiner Rallye-Weltkarte ein weitere Stecknadel hinzufügen. Unvergessen die Auftritte des Fahrlehrers mit Trabi "Fritzi" in Monte Carlo, Kenia oder Australien. "Darauf sprechen mich heute noch die Leute im Servicepark an", verrät 'Mika' voller Stolz.

 

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