Rallye Monte Carlo

Hyundai-Teamchef: „Ich muss vieles überdenken“

Während Toyota kräftig absahnen konnte, verlief der Saisonstart von Weltmeister Hyundai alles andere als optimal. Teamchef Andrea Adamo zeigte sich entsprechend zerknirscht.

Der Saisonstart von Hyundai verlief nicht nach dem Geschmack von Teamchef Andrea Adamo. Zunächst der Wirbel um den kurzfristigen Beifahrer-Wechsel von Thierry Neuville, dann der vorzeitige Ausfall von Ott Tänak und als Krönung noch ein Doppelsieg von Konkurrent Toyota.

„Ich weiß nicht, ob es an der Vorgehensweise des Teams lag, aber wir haben hier wieder unsere Grenzen aufgezeigt bekommen“, fasst der Italiener die Rallye Monte Carlo zusammen. „Ich muss vieles überdenken, denn das, was ich an diesem Wochenende gesehen habe, hat mich weder stolz noch glücklich gemacht. Wir müssen in unserer Herangehensweise etwas ändern.“

Letzte Rallye von Carlos del Barrio

Für Dani Sordo und Carlos del Barrio war die ‚Monte‘ der letzte gemeinsame Einsatz. „Es ist traurig, dass meine Zusammenarbeit mit ihm jetzt endet - wir haben über die Jahre schöne Erfolge gefeiert und die Arbeit mit ihm hat Spaß gemacht“, so Sordo, der als Fünfter ebenfalls hinter den Erwartungen zurückblieb.

Der Spanier weiter: „Wir hatten keine sehr gute Rallye. Ab dem Start waren wir nicht schnell genug und ich war auch nicht glücklich mit meinen Leistungen. Es gab einige extrem schwierige Prüfungen und teilweise hat uns das Selbstvertrauen gefehlt. Wir konnten nur versuchen, das Auto ins Ziel zu bringen und Punkte für das Team mitzunehmen.“

Der nächste WRC-Lauf ist die Arctic Rallye Finnland (26.–28. Februar). Die Winterrallye bei Rovaniemi im äußersten Norden Finnlands zählt erstmals zur Rallye-Weltmeisterschaft.

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