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Hohe Geldstrafe für Subaru

Mitsubishi und Subaru sind mit einem blauen Auge aus der Gewichtsaffäre davon gekommen. Beide Teams müssen eine Geldstrafe zahlen, dürfen aber starten.

<strong>Glück gehabt:</strong> Subaru darf in Griechenland an den Start gehen

Die Offiziellen hatten in Athen und im Servicepark von Lamia das Gewicht der Autos von Gigi Galli, Petter Solberg, Chris Atkinson und Stephane Sarrazin gemessen und dabei festgestellt, dass die Fahrzeuge die geforderten 1.230 kg unterschritten.

 

Mitsubishi erklärte, dass Galli die Zuschauerprüfung im Athener Olympia-Stadion ohne ein Ersatzrad bestritt und die Reifen nicht mit Pirellis EMI-System ausgerüstet waren. Dies soll eine Gewichtsersparnis von rund 50 kg für den Italiener gebracht haben. Bei der technischen Abnahme wog der Lancer 1.276 kg, in Athen und im Service danach standen jeweils 1.224 kg auf der Waage.

 

Bei Subaru gab es größere Abweichungen: Solbergs Auto wurde mit 1.219 und 1.218 kg gewogen, Atkinsons Impreza brachte 1.224 und 1.221 kg auf die Waage und Sarrazins Fahrzeug lag zwischen 1.226 und 1.227 kg. Eigentlich führt diese Unterschreitung des Mindestgewichts zum Wertungsausschluß, doch die Offiziellen verhängten gegen Subaru hohe Geldstrafen. Das Team muss 10.000 für Sarrazin, 20.000 für Atkinson und 30.000 Euro für Solberg berappen.

 

"Wenn wir überhaupt einen sportlichen Vorteil hatten, dann lag dieser im Hundertstel-Bereich", betonte Teamchef David Lapworth. "Die Entscheidung geht in Ordnung. Sie beruht auf Fakten, die wir geliefert haben. Aber ich denke es gibt begründete Zweifel, dass die Autos wirklich untergewichtig waren."

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