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Grönholm bleibt weiter vorn

Mit einer souveränen Leistung hat Marcus Grönholm seine Führung bei der Rallye Finnland auch am zweiten Tag verteidigt. Schnellster Mann des Tages: Petter Solberg.

<strong>Weiter vorne:</strong> Marcus Grönholm auf dem Weg zum Sieg

Zwar kann Petter Solberg nach seinem gestrigen Ausfall nicht mehr um den Sieg fighten, aber der Norweger feuerte am heutigen zweiten Tag ein wahres Bestzeitenfeuerwerk ab und unterstrich klar, dass er in Finnland siegfähig gewesen wäre.

 

Diesen will Marcus Grönholm holen und der Finne liegt auf einer deutlichen Erfolgsspur. Mit einer souveränen Leistung verteidigte der Peugeot-Pilot seine Führung auch auf der zweiten Etappe und könnte am morgigen Sonntag einen weiteren Triumph beim Heimspiel einfahren. Am Morgen war Verfolger Sebastian Lindholm vorzeitig gestrandet, als er seinen 307 WRC mit einer doppelten Rolle ins Aus beförderte. Selbst Getriebeprobleme zur Halbzeit der Etappe bremsten Grönholm an der Spitze nicht wirklich ein.

 

Einzig Vorjahressieger Markko Märtin könnte dem Grönholm-Express noch zur Gefahr werden. Doch der Este winkt bereits ab und erklärt, dass er aus eigener Kraft nicht mehr auf den Platz an der Sonne fahren könne. "Marcus hat einen guten Vorsprung und wir brauchen schon etwas Glück, um noch zu gewinnen", erklärte Markko. "Wir greifen weiter an und versuchen keinen Fehler zu machen. Nach dem wir ein wenig am Setup geändert hatten, fühlte sich mein Focus auch bei den Sprüngen perfekt an."

 

Hinter dem Spitzenduo haben die beiden Citroen-Piloten Stellung bezogen und lauern auf einen Fehler der Führenden. Carlos Sainz liegt mit einem Rückstand von 1:24.6 Minuten auf Rang drei, dahinter verdrängte WM-Leader Sebastien Loeb den Ford-Piloten Jane Tuhino auf die vierte Position. "Meine Zeiten waren heute nicht so toll", ärgerte sich der Finne und gab zu, "Der Belag ist so hart, dass es fast wie auf Asphalt ist. Ich finde nicht die richtigen Bremspunkte."

 

Janne Paasonen bleibt als bester der drei Skoda-Piloten auf dem sechsten Rang. Teamkollege Armin Schwarz konnte sich heute zwar mit schnellen Zeiten zurückmelden, liegt aber mit :10.4 Minuten Rückstand weit zurück. "Wir mussten heute als erstes Fahrzeug auf die Strecke und hatten keine Orientierungsmöglichkeit an den Fahrspuren der anderen Fahrer", erklärte der Wahl-Österreicher. "Nach Bremsproblemen kämpfen sind wir lieber auf Nummer sicher gegangen, um auf alle Fälle ins Ziel zu kommen."

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