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Grönholm ausgeschieden

Getriebeprobleme machen Peugeot zu schaffen: Grönholm musste seinen 307 nach der vierten Prüfung abstellen, während Bernardi sich noch in den Service rettete.

<strong>Kein gutes Heimspiel:</strong> Peugeot-Team von Getriebeproblemen geplagt

Nach der letzten Prüfung der heutigen Etappe musste Marcus Grönholm seinen Peugeot 307 WRC mit Getriebeproblemen abstellen. Der Finne würgte den Motor des im dritten Gang steckengebliebenen Wagens ab und es gelang ihm nicht diesen wieder in Gang zu setzen. Der zweifache Weltmeister konnte am heutigen Tag zunächst die zweite Position hinter dem Spitzenreiter Sebastien Loeb behaupten, fiel jedoch auf der zweiten Schleife auf die vierte Position zurück.

 

Ähnliche Probleme ereilten auch Märtin-Ersatz Nicolas Bernardi, der außerdem mit der Startposition unzufrieden war. "Wir sind von der siebzehnten Startposition in die Rallye gegangen, was sich als Handicap herausstellte. Wir fanden eine sehr schmutzige Strecke vor. Nach dem ersten Umlauf haben wir einige Veränderungen am Setup vorgenommen, doch wir haben die falsche Richtung gewählt. In der letzten Prüfungen hatten wir dann Getriebeprobleme vom Start an. Morgen wollen wir versuchen eine besser Lösung zu finden und werden auf das koventionelle Getriebe zurückgreifen."

 

"Beide Peugeot werden auf Korsika zum ersten Mal in diesem Jahr mit einem Doppelkupplungs-Getriebe ausgestattet", erläutert Jean-Pierre Nicholas. "Dieses soll uns ermöglichen bei so einer Veranstaltung wie dieser rund 15 bis 20 Sekunden zu gewinnen." - Ob Marcus Grönholm morgen vom SupeRally-Reglement Gebrauch machen wird ist noch unsicher, da ihn die Zeitstrafe sehr weit nach hinten werfen würde.

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