Rekord in Sichtweite

Grönholm auf dem Weg zum Sieg

Mit einer eindrucksvollen Leistung hat Grönholm auf der zweiten Etappe die Führung weiter ausgebaut. Der Ford-Pilot hat den siebten Finnland-Sieg fest im Blick.

<strong>HAT ALLES FEST IM GRIFF:</strong> Marcus Grönholm will den Rekord

Bislang gelang das Kunsstück nur Hannu Mikkola. Siebenmal konnte der Ex-Weltmeister sein Heimspiel gewinnen, eine Rekordmarke, die ab morgen einen weiteren Fahrer gehören könnte. Marcus Grönholm sicherte mit einer ganzen Reihe von Bestzeiten seine Führung weiter ab und konnte es sich am Abend bereits erlauben, das Tempo zu reduzieren.

Verfolger Mikko Hirvonen musste zwar frühzeitig erkennen, dass gegen seinen Teamkollegen kein Kraut gewachsen ist, war mit seiner Leistung aber dennoch zufrieden. "Auch wenn Marcus immer schneller war, ist der Abstand nicht dramatisch groß", zog er Bilanz.

Ernüchterung herrscht bereits auf Platz drei. Weltmeister Sebastien Loeb konnte das Tempo der Ford-Piloten nicht mitgehen und konzentrierte sich darauf, seinen dritten Rang zu verteidigen. "Außerdem können wir die restliche Zeit für einige Tests nutzen", erklärte der Franzose.

Ein bitteres Ende nahm die Rallye für Petter Solberg. Erneut narrte ihn das Fahrverhalten seines Subaru Impreza. Entnervt gab der Norweger am Nachmittag auf und stufte sein Auto als "unfahrbar" ein. Jetzt versucht das Team die Ursachen zu finden, um Solberg am Sonntag wieder starten zu lassen. Besser lief es für Chris Atkinson. Der Australier präsentierte sich in bester Verfassung und behauptet sich auf dem vierten Gesamtrang vor Henning Solberg.

Die sechste Position behauptet der Spanier Xavier Pons bei seinem ersten Einsatz für das Subaru-Werksteam, doch schon zwölf Sekunden dahinter lauert der Este Urmo Aava im Mitsubishi Lancer WRC auf seine Chance. Den letzten Punkterang belegt der frischgebackene norwegische Champion Mads Östberg. Frühes Aus dagegen für das OMV-Duo Manfred Stohl/Ilka Minor, die sich in der dreizehnten Wertungsprüfung überschlugen und glücklicherweise unverletzt blieben.

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