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Ford will den Hersteller-Titel

Die achtwöchige Pause in der Rallye-Weltmeisterschaft will Ford nutzen, um den Focus WRC weiter zu entwickeln. Vor allem auf Asphalt will man Sebastien Loeb Paroli bieten.

<strong>ZIELE:</strong> Ford will den Marken-Titel einfahren

Die Verlegung der WM-Läufe in Spanien und Korsika kam Ford alles andere als gelegen. Noch war man in der Entwicklung des neuen Focus WRC06 nicht soweit und büßte wertvollen Boden auf Weltmeister Sebastien Loeb ein, der eine Serie von fünf Siegen ablieferte.

 

"Wir waren durch den Kalender etwas im Nachteil, die Asphalt-Rallyes kamen einfach zu früh", erklärte Sportchef Jost Capito rückblickend. "Jetzt haben wir einige Zeit um unsere Leistungen auch auf Asphalt zu steigern, bevor die Rallye Deutschland beginnt."

 

Der Erfolg in Griechenland kam für Capito alles andere als überraschend. Bereits zuvor konnte man zeigen, dass der neue Focus ein Siegertyp ist, der durch Kinderkrankheiten aber bei den letzten Auftritten erfolglos blieb. "Wir hatten einen guten Test im Vorfeld und wussten, dass der Speed da ist", erklärte Capito. "Aber es gibt noch eine Menge zu tun, die letzten Rallyes haben gezeigt, wie schnell das Auto ist, trotzdem haben wir noch eine Menge zu tun, denn es ist unser Entwicklungsjahr."

 

Grönholms Sieg lässt die Hoffnungen auf einen spannenden Titelkampf wieder keimen, doch der Finne hat sich angesichts eines 29 Punkte Rückstands auf Sebastien Loeb andere Ziele gesetzt. "Wir haben eine gute Chance auf den Hersteller-Titel - Das ist das Ziel für mich und für das Team", so Grönholm, der insgeheim jedoch noch hofft, bei den restlichen Schotter-Läufen Loeb abfangen zu können. "Es sind nicht schlecht aus für die restliche Saison. Aber ohne die Hilfe von Sebastien geht nichts mehr."

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